Lewis Hamilton gab zu, dass er sich nach dem Großen Preis von Mexiko vom FIA „wirklich im Stich gelassen“ fühlte. „Das sind doppelte Standards, wie man sehen kann. Es ist, wie es ist.“
- Lewis HamiltonIm Gespräch mit den Medien nach einem Rennen, in dem er klar im Kampf um das Podium war, bevor er nach seinem Duell mit Max Verstappen eine Strafe erhielt, sagte der Brite: „Letztlich fühle ich mich vom Dachverband sehr im Stich gelassen.“
Der
Ferrari-Pilot warf der FIA außerdem vor, mit zweierlei Maß zu messen, und wies darauf hin, dass andere Ausritte neben die Strecke ungeahndet geblieben seien:
„Das sind doppelte Standards, wie man sehen kann. Es ist, wie es ist.“Das Rennen des siebenmaligen Weltmeisters wurde durch die während seines Boxenstopps abgesessene Zehn-Sekunden-Strafe stark beeinträchtigt, wodurch er im Feld zurückfiel. Trotz einer späten Aufholjagd kam er am Ende nur als Achter ins Ziel und verpasste damit erneut, was sein erstes Podium mit Ferrari hätte sein können.
Villeneuve bezieht klare Position zu Hamiltons Strafe beim Mexiko-GP
Zunächst wurde angenommen, dass die Sportkommissare Hamilton für sein Rad-an-Rad-Duell mit dem vierfachen Weltmeister bestraft hätten — ein Missverständnis, das sogar sein Renningenieur teilte,
wie Ex-Fahrer Karun Chandhok hervorhob.Im offiziellen Dokument nach dem Rennen stellte die Rennleitung jedoch klar, dass die Strafe weder für die zwei brenzligen Situationen mit Verstappen noch für das Nichtbefolgen der vorgeschriebenen Auslaufroute von Kurve 4 bis 6 verhängt wurde, sondern dafür, dass er sich beim Zurückkehren auf die Strecke einen erheblichen Vorteil verschaffte, ohne die Position zurückzugeben.
GPblogs aktuelles F1-Paddock-Update
Möchtest du über alles, was im F1-Paddock passiert, auf dem Laufenden bleiben? Dann ist das F1 Paddock Update-Video von GPblog genau das Richtige. Abonniere den YouTube-Kanal von GPblog und aktiviere die Benachrichtigungen, um keine der neuesten Folgen zu verpassen.