Stroll schonungslos ehrlich über Aston Martins Probleme vor dem Australien-GP: „Es ist Scheiße“

14:00, 05 Mär
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Lance Stroll hat eine schonungslos offene Einschätzung seiner Gefühle zur Situation beim Aston Martin F1 Team vor dem Großen Preis von Australien abgegeben.
„Es ist scheiße, und du musst einfach damit klarkommen.“
- Lance Stroll
Der kanadische Fahrer gab im Gespräch mit GPblog in Melbourne zu, wie frustrierend die Lage beim in Silverstone ansässigen Team gewesen ist, und beschrieb die Situation mit deutlichen Worten.
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„Ich meine, so ist das Leben. Das ist die Formel 1. Du bist Fahrer, und in manchen Saisons steigst du ins Auto, und es ist magisch, und in manchen Saisons steigst du ins Auto, und es ist scheiße, und du musst einfach damit klarkommen und mit dem arbeiten, was du hast“, begann Stroll.
Der 27-Jährige endete jedoch mit einer optimistischeren Note und betonte, dass sich der Fokus des Teams nun darauf richte, die aktuellen Schwierigkeiten hinter sich zu lassen. Zudem hob er seinen Glauben an eine bessere Zukunft für Aston Martin hervor.
Lance Stroll im AMR26 in Bahrain – Foto: Race Pictures
Lance Stroll im AMR26 in Bahrain - Foto: Race Pictures
„Im Moment sind die Zeiten hart, aber wie gesagt, ich glaube, die Zukunft ist sehr vielversprechend. Ich denke, wir alle akzeptieren einfach, wo wir jetzt stehen, und es heißt nur noch: voller Angriff nach vorn“, schloss er.
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Das Aston-Martin-Team stahl am Medientag zum Großen Preis von Australien weitgehend die Show, als Teamchef Adrian Newey einräumte, dass seine Fahrer möglicherweise Schwierigkeiten haben könnten, die volle Renndistanz im Albert Park zu absolvieren – unter Verweis auf die anhaltenden Vibrationsprobleme, mit denen ihr Motor weiterhin zu kämpfen hat.

Stroll vergleicht die AMR26-Vibrationen mit einem Stromschlag

Stroll hatte die Vibrationen des Aston Martin zuvor damit verglichen, als würde man sich auf einem Stuhl einen Stromschlag verpassen. Der Kanadier, der die Aussagen von Teamchef Newey untermauerte, behauptete zudem, die vom AMR26-Antriebsstrang erzeugten Vibrationen könnten Nervenschäden verursachen.
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Der Aston-Martin-Pilot schloss jedoch mit dem Hinweis, dass das Team in Partnerschaft mit Motorenhersteller Honda rund um die Uhr an der Behebung der Probleme arbeite, und fügte hinzu, dass er im Vergleich zur letzten Testphase in Bahrain mit Fortschritten rechne.
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