Mercedes’ Bradley Lord erklärte, warum das Autódromo Hermanos Rodríguez jedes Jahr ein so beliebter Ort für Rookie-Debüts im FP1 ist.
„Der Grund ist wirklich, dass die Strecke in Mexiko traditionell sehr, sehr staubig ist, daher ist das FP1 nicht besonders nützlich, um für den Rest des Wochenendes zu lernen.“
- Bradley LordIm gewohnten Mercedes-Nachrennen-Analyseformat nach dem Großen Preis von Mexiko erläuterte Lord: „Ich war am Donnerstagabend mit (David) Croft von Sky F1 essen, und er war ziemlich eingeschüchtert von der Anzahl neuer Namen, die er sich für FP1 merken musste – neun Fahrer waren es, glaube ich, darunter auch unser eigener Fred Vesti, der für eine der Rookie-Sessions einsprang.''
„Der Grund ist wirklich, dass die Strecke in Mexiko traditionell sehr, sehr staubig ist, daher ist das FP1 nicht besonders nützlich, um für den Rest des Wochenendes zu lernen. Deshalb nutzen die Teams es als eines der Wochenenden, um die zwei Rookie-Sessions abzudecken, die von Rennfahrern, die nicht in ihrer Rookiesaison sind, ‚geopfert‘ werden müssen.“
In Mexiko entschied sich das in Brackley ansässige Team, George Russell für eine Session außen vor zu lassen, sodass Ersatzfahrer Frederik Vesti die Chance bekam, in diesem Jahr zum zweiten Mal ins Cockpit zurückzukehren, nachdem er bereits zu Saisonbeginn in Bahrain am FP1 teilgenommen hatte.
Mercedes-Ersatzfahrer Frederik Vesti - Foto: Race Pictures
„Kimi durfte selbstverständlich teilnehmen, George machte für Fred Platz, und wenn man den Kalender durchgeht – mit all den Sprintrennen und Veranstaltungen, bei denen Fahrzeit absolut entscheidend ist – dann ist Mexiko eines der Wochenenden, das sich dafür anbietet.''
„Und tatsächlich, ich glaube, unter den Top Vier am Sonntag hatte nur einer der Fahrer überhaupt an FP1 teilgenommen, was zeigt, dass es kein allzu großes Hindernis war.“
Wie viele Rookies nahmen in Mexiko am FP1 teil?
Neun von zehn Teams entschieden sich dafür, während der ersten Trainingssession in Mexiko mindestens einen Rookie einzusetzen, wodurch das FP1 naturgemäß leistungsmäßig weniger repräsentativ war – vor einem Wochenende, das sich als wegweisend im Titelkampf erwies, mit Lando Norris als Sieger.
Dennoch bot es mehreren jungen Fahrern eine wertvolle Chance, Erfahrung am Steuer zu sammeln.
Die Liste der Rookies, die am FP1 teilnahmen, war gemischt – sie reichte von jungen Talenten, die noch in der Formel 2 starten, bis hin zu erfahreneren Piloten, die ihre Karriere in anderen Kategorien aufgebaut haben.
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