Mercedes und Red Bull könnten Berichten zufolge rund 0,4 Sekunden pro Runde auf ihre Rivalen gutmachen, indem sie einen Trick zur Zylinderverdichtung nutzen. Die Antriebseinheit wurde bereits homologiert, was bedeutet, dass die FIA sie als regelkonform eingestuft hat.
Wie viel Zeit Mercedes und Red Bull durch den Verdichtungstrick gewinnen
Quellen zufolge könnte der potenzielle Gewinn bis zu 0,4 Sekunden pro Runde betragen. Das würde Teams, die keine Mercedes- oder Red-Bull-Antriebseinheit einsetzen, beim Eintritt in das Reglement 2026 deutlich benachteiligen.
Die FIA hat die Mercedes-Innovation genehmigt und bestätigt, dass sie den technischen Richtlinien gemäß dem Wortlaut der Vorschriften vollständig entspricht. Somit gilt sie als legitime Ausnutzung einer Regellücke, die zunächst vom deutschen Hersteller identifiziert und später von Red Bull übernommen wurde, nachdem ein ehemaliger Mercedes-Mitarbeiter dort eingetroffen war.
In einer früheren Stellungnahme erklärte die FIA, sie könne in Zukunft Anpassungen an den Vorschriften oder Messmethoden in Betracht ziehen. Derartige Änderungen würden eher zur Saison 2027 in Kraft treten. Für 2026 jedoch bleibt die von Mercedes und Red Bull verwendete Verdichtungslösung legal und zur Nutzung freigegeben.
Mercedes hat einen cleveren Trick erfunden – Foto: RacePictures
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