Jacques Villeneuve hat sich zu den viel diskutierten Papaya-Regeln am Ende einer Saison geäußert, die für McLaren glanzvoll verlief. „Wir wissen nicht einmal, was die Papaya-Regeln sind. Es ist nur ein Name, der zur Farbe des Autos passt“
- Jacques VilleneuveVom allerersten Rennen an hat das britische Team den Begriff der Papaya-Regeln unmissverständlich verankert — ein Prinzip, das beide Fahrer konsequent respektierten, selbst als Max Verstappen in den Schlussphasen der Saison bei McLaren mit Nachdruck in den Titelkampf zurückkehrte.
McLaren hat stets betont, dass beide Fahrer unter allen Umständen gleich behandelt werden, selbst wenn einer in der Meisterschaft die Oberhand hat — wie etwa beim Positionswechsel in Monza zugunsten von Lando Norris zu sehen war.
Auf die Frage einer Wettseite, ob McLaren in diesem Jahr etwas aus den Papaya-Regeln gelernt habe, antwortete der Weltmeister von 1997, Jacques Villeneuve: „Wir wissen nicht einmal, was die Papaya-Regeln sind. Es ist nur ein Name, der zur Farbe des Autos passt. Letztlich hat jedes Team Regeln, dass sich Teamkollegen nicht ins Auto fahren dürfen.''
„Das ist die Norm. Sie geben dem nur keinen besonderen Namen, keinen Spitznamen wie McLaren. Das ist alles. Ohne Spitznamen kann man sich nicht darüber lustig machen — so einfach ist das. Und letztlich sind es nicht nur Teamregeln; es ist auch das, was in den Verträgen der Fahrer steht. So einfach ist das.“
„Ich denke, eines haben sie begriffen: Du musst immer wachsam bleiben. Du darfst nicht einschlafen, sonst wirst du erwischt — und sie wären es beinahe gewesen. Egal, wie überlegen du bist, es gibt immer jemanden, der im Hintergrund lauert und bereit ist, dich zu holen.“
Villeneuve gibt kühner Einschätzung von Zak Brown zu Piastri eine andere Wendung
Nur wenige Tage nach dem Ende der Weltmeisterschaft fand McLaren-CEO Zak Brown klare Worte der Rückendeckung für den Australier und betonte:
„Ihr solltet nächstes Jahr auf Oscar Piastri achten. Oscar wird Weltmeister — und es könnte schon nächstes Jahr sein.“Am Ende ging der Australier in einem Dreikampf um den Titel als Verlierer hervor, obwohl er die Meisterschaft über bis zu fünfzehn Grands Prix angeführt hatte, und es fehlte ihm ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison an Schärfe und Konstanz.
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