Sebastian Vettel zeigt sich beeindruckt von Max Verstappens unermüdlicher Fähigkeit, sich weiter zu verbessern – selbst jetzt, wo er bereits auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht. „Ich glaube, das Beängstigende ist: Er wird noch besser.“
- Sebastian VettelAls Gast im Podcast Beyond The Grid sieht der viermalige Weltmeister keine Grenzen für das Wachstum des Niederländers: „Ich glaube, das Beängstigende ist: Er wird noch besser. Es ist seine elfte Saison. Wir wissen, dass er gut ist, aber er verbessert sich weiterhin. Er ist immer noch hungrig. Er ist weiterhin bereit zu lernen. Ich denke, er arbeitet auch hinter den Kulissen sehr hart. Das macht ihn so stark.“
Der ehemalige deutsche Fahrer ist überzeugt, dass das, was Verstappen heute so weitgehend bewundert macht – über sein natürliches Talent hinaus – seine Einstellung ist: ein unbändiger Hunger nach Sieg in jeder Situation.
„Er ist zusätzlich mit viel Talent gesegnet. Aber selbst wenn er einer der talentiertesten Fahrer im Feld ist, denke ich, dass letztlich das, was ihn so stark macht – es ist immer eine Kombination, aber die Schlüsselzutat ist sein Kopf. Gerade in den Situationen, in denen es zählt. Er bewahrt einen kühlen Kopf, macht so gut wie keine Fehler, liefert ab, wenn er muss, spürt den Druck.“
„Das tun wir alle. Ich glaube nicht, dass es möglich ist – niemand fühlt keinen Druck. Aber er ist in der Lage, in seinem Kopf einen Raum zu finden, in dem er das beiseiteschieben und sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.“
Warum Vettels Wunder von 2010 beweist, dass Verstappen den Titel immer noch holen kann
Der viermalige Weltmeister — der ebenfalls lobende Worte für den Niederländer fand —
bleibt das perfekte Beispiel dafür, wie ein Titelkampf komplett kippen kann, selbst mit einem deutlichen Punkterückstand und nur noch zwei ausstehenden Rennen.
Im Jahr 2010 lag der Deutsche vor dem Finale 25 Punkte hinter Spitzenreiter Fernando Alonso zurück und ging dennoch in Abu Dhabi als Sieger hervor, indem er eine verpatzte Strategie des Spaniers und seines damaligen Teamkollegen Mark Webber — heute Manager von Oscar Piastri — ausnutzte.
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