Der frisch ernannte McLaren-Ersatzfahrer Leonardo Fornaroli hat verraten, dass er bereits einige Ratschläge von Andrea Stella erhalten hat. "Das Beste, was er mir gesagt hat, ist, dass ich mir bei allem, was ich auf und neben der Strecke tue, immer ein Ziel vor Augen setzen soll."
- Leonardo FornaroliDer junge italienische Fahrer, der am vergangenen Wochenende in Katar frisch den Formel-2-Titel gewonnen hat, wurde am Dienstag als neuer Ersatzfahrer von McLaren für die kommende Saison bekannt gegeben und ist damit die erste Vertretung für das Duo Norris-Piastri.
Auf die Frage von GPblog, warum er sich für McLaren entschieden habe und welche Perspektiven sich dadurch in den kommenden Jahren für ihn eröffnen könnten, antwortete der Italiener: "Ich habe McLaren gewählt, weil es die beste Entscheidung für meine Karriere war und weil sie ein sehr gutes Renn- und Entwicklungsprogramm anbieten. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, mich ihnen anzuschließen. Das konkrete Programm wird bald bekannt gegeben, aber das Ziel ist die Formel 1."
Fornaroli fügte hinzu, dass er bereits mit Stella und Alessandro Alunni Bravi gesprochen habe, der im Februar dieses Jahres als Chief Business Affairs Officer eingestiegen ist, und dass er bereits eine wertvolle Lektion gelernt habe.
F2-Champion Leonardo Fornaroli – Foto: RacePictures
"Ich habe mit Andrea geplaudert, und das Beste, was er mir gesagt hat, ist, dass man sich bei allem, was man auf und neben der Strecke tut, immer ein Ziel in den Kopf setzen sollte, denn so erreicht man großartige Ergebnisse und seine eigenen Ziele."
"Ich hatte auch das Privileg, mit Alessandro zu sprechen. Er ist ebenfalls ein großartiger Mensch. Und ich bin dankbar für die Unterstützung, die er mir gibt, und das Vertrauen, das er in mich setzt."
Wer ist Leonardo Fornaroli?
Italiens neuestes aufstrebendes Talent Fornaroli könnte schon bald ins Rampenlicht rücken, nachdem Kimi Antonelli in diesem Jahr nach vierjähriger Abwesenheit in die Formel 1 zurückgekehrt ist.
Er hat bereits gezeigt, dass er zur Elite des Sports gehört, doch er hat sich noch kein Stammcockpit in der F1 für die nächste Saison gesichert — eine Situation, die dadurch erschwert wird, dass er bislang nicht an eine Juniorakademie gebunden ist.
Dennoch bietet das Jahr 2026 die perfekte Plattform, um bei dem aktuell stärksten Team im Feld wichtige Erfahrungen zu sammeln, frisch nach zwei Konstrukteurs-Titeln in Folge und mit beiden Fahrern voll im Kampf um die Fahrerweltmeisterschaft.
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