Red Bulls Technikdirektor Pierre Waché hat Toto Wolffs Behauptungen zurückgewiesen, wonach der RB22 derzeit der Maßstab im Vergleich zum restlichen Feld sei.
„Wir sind definitiv nicht der Maßstab. Man sieht klar, dass die Topteams Ferrari, Mercedes und McLaren vor uns liegen.“
- Pierre WachèWaché kontert Wolffs Aussagen
Zu Beginn der Tests in Bahrain sorgten die Aussagen des Mercedes-Teamchefs und CEO für einiges Aufsehen: Er spielte Gerüchte herunter, der W17 sei Favorit, und behauptete stattdessen, der RB22 liege vorne, insbesondere bei der Energienutzung.
Auf die Frage, wo Red Bull derzeit in der Hackordnung stehe, sagte Waché gegenüber GPblog und weiteren Medien: „Das ist schwer zu sagen. Wir sind definitiv nicht der Maßstab. Man sieht klar, dass die drei Topteams Ferrari, Mercedes und McLaren vor uns liegen – so sieht es zumindest laut unserer Analyse aus – und wir dahinter. Dort sehen wir uns im Moment.“
„Es ist schwierig, das über die anderen zu sagen, denn der Run-Plan eines jeden, der Kraftstoffstand, mit dem sie fahren, das Leistungsniveau, das sie fahren, all das macht es schwer zu beurteilen. Nach unserer aktuellen Analyse wäre es falsch, darüber zu spekulieren; wir verbringen damit nicht zu viel Zeit. Wir versuchen, uns darauf zu konzentrieren, wie wir unsere eigene Arbeit machen.“
Verstappen während der Tests in Bahrain – Foto: Race Pictures
McLarens Marshall widerspricht Wolffs Behauptung, Red Bull sei der „Maßstab“
Auch McLarens Chefkonstrukteur hat den von Wolff getätigten Aussagen widersprochen.
Laut Marshall gibt es unter dem aktuellen Reglement kein klar dominierendes Team. Der Brite betonte, dass das Wettbewerbsfeld deutlich enger beisammen sei, als manche behaupten. Seiner Ansicht nach ist das Feld insgesamt viel dichter, ohne dass ein einzelnes Team derzeit einen entscheidenden Vorteil besitzt.