George Russell schloss sich Toto Wolffs Einschätzung zur Wettbewerbsfähigkeit des RB22 an und hob Red Bulls deutlichen Leistungsvorsprung in dieser Phase hervor. „Sie sind nicht nur einen kleinen Schritt voraus. Wir sprechen hier von einer Größenordnung von einer halben bis zu einer Sekunde beim Einsatz über die Dauer einer Runde.“
- George RussellIm Gespräch mit GPblog unter anderem Medien ist der Brite fest davon überzeugt, dass Red Bull derzeit der klare Maßstab ist – mit erschreckenden Abständen zum Rest des Feldes.
„Die Wahrheit ist: Red Bull ist am ersten Tag in Barcelona sofort durchgestartet und lag deutlich vor all ihren Konkurrenten – also uns, Ferrari und den anderen. Und hier in Bahrain am ersten Tag haben sie es wieder aus dem Park geschlagen. Im Moment sind sie ganz klar das Team, das es zu schlagen gilt."
„Es ist ziemlich einfach, wenn man drei Testtage am gleichen Ort hat, um diese Verbesserungen vorzunehmen. Aber wenn man nach Melbourne kommt und drei Trainingseinheiten hat – also drei Stunden Training vor dem Qualifying –, dann werden Red Bull basierend auf dem, was wir in Barcelona und Bahrain gesehen haben, vorne sein.“
Er fügte außerdem hinzu: „Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand wirklich auf uns fokussieren sollte. Ihr solltet auf das konkurrenzfähigste Auto im Feld schauen, das im Moment der Red Bull ist."
„Sie sind nicht nur einen kleinen Schritt voraus. Wir sprechen hier von einer Größenordnung von einer halben bis zu einer Sekunde beim Einsatz über die Dauer einer Runde. Es ist also ziemlich beängstigend, diesen Unterschied zu sehen. Red Bull hat in den vergangenen 15 Jahren immer ein sehr gutes Auto abgeliefert, selbst wenn sie keinen großartigen Motor hatten. Dieser Test war für viele von uns wirklich augenöffnend.“
Red Bull weist Wolff-Narrativ entschieden zurück: „Wir sind nicht der Maßstab“
Red Bulls Technischer Direktor Pierre Waché bezog klar Stellung und wies Wolffs Behauptung zurück, der RB22 stelle derzeit den Maßstab für den Rest des Feldes dar.
Auf die Frage, wo Red Bull sich in der aktuellen Hackordnung sieht, sagte Waché zu GPblog unter anderem Medien: „Es ist schwierig zu sagen. Wir sind nicht der Maßstab, ganz sicher nicht. Man sieht klar, dass die Top-3-Teams – Ferrari, Mercedes und McLaren – vor uns liegen, so scheint es nach unserer Analyse, und wir dahinter. Dort sehen wir uns im Moment.“