Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff hat auf die jüngsten explosiven Äußerungen von Helmut Marko über Christian Horner reagiert. „Diese Worte über Christian liegen auf Helmut’s Konto. Ich kann nichts Negatives über Christian sagen“
- Oliver MintzlaffVor nur wenigen Wochen
startete Helmut Marko einen heftigen Angriff auf den ehemaligen CEO und Teamchef von Red Bull und warf ihm vor, wiederholt gelogen zu haben, um seine Suspendierung herbeizuführen. Zudem behauptete er, dass Verstappen Weltmeister geworden wäre, wenn dessen Abgang früher erfolgt wäre.
Auf diese Bemerkungen angesprochen, antwortete Oliver Mintzlaff in einem Interview mit De Telegraaf wie folgt: „Diese Worte über Christian liegen auf Helmut’s Konto. Ich kann nichts Negatives über Christian sagen, schlicht weil er Red Bull sehr viel bedeutet hat. Aber es kommt immer der Zeitpunkt, an dem die Dinge nicht gut laufen, und dann muss man als Unternehmen eine Entscheidung treffen. Gibt man jemandem mehr Zeit, oder ist es Zeit für eine neue Führung? Wir waren der Meinung, dass es Zeit für eine Veränderung war.“
Mintzlaff distanzierte sich von Markos Äußerungen und betonte, dass Veränderungen im Laufe der Zeit ganz natürlich seien und die Dinge nicht mehr dieselben seien wie früher.
„Ich stimme Helmut’s Aussagen nicht zu. Es ist logisch, dass sich in einer Organisation Dinge verändern. Vielleicht hat sich Marko über die Jahre ebenfalls verändert. Ich halte es für völlig normal, dass nicht alles so ist wie vor fünf Jahren. Christian und Helmut haben über viele Jahre hinweg hervorragend zusammengearbeitet, seit dem Start im Jahr 2005. Wir sprechen von mehr als zwanzig Jahren."
„Nennen Sie mir ein paar Beispiele anderer großer Sportorganisationen, in denen das Führungsteam so lange unverändert bleibt. Man kann das sehr negativ sehen, dass beide jetzt weg sind. Aber ich würde sagen, es ist einzigartig, dass sie so lange zusammen hier waren und so viel erreicht haben. Manchmal braucht es einfach einen Refresh, um Dinge aufzumischen.“
Neue Details zu Red Bulls Entscheidung, Horner im Sommer zu entlassen
Die Nachricht von Horners Entlassung sorgt noch sechs Monate später für Wellen, auch wenn die Ankunft von Laurent Mekies Red Bull angesichts der Ergebnisse im letzten Saisondrittel sicherlich keinen Grund gegeben hat, diese Entscheidung zu bereuen.
Im selben Interview erklärte der Österreicher, dass die Entscheidung als notwendig erachtet wurde, und würdigte zugleich die herausragende Arbeit, die Horner in den vergangenen 20 Jahren geleistet hat.
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