Sergio Perez spielte eine bedeutende Rolle bei der Sicherung der Meisterschaft 2021 für Max Verstappen. Allerdings stand auch ein anderer Fahrer auf der Shortlist von Red Bull Racing. Im Gespräch mit F1-Insider offenbart Helmut Marko, ob er seine Entscheidung, Perez zu wählen, bereut. Im Jahr 2020 beeindruckte Nico Hülkenberg mit seinen drei Ersatzauftritten bei Racing Point. Während des Großen Preises zum 70. Jubiläum auf dem Silverstone Circuit qualifizierte er sein Auto auf den dritten Platz, während er Perez ersetzte. Dies führte dazu, dass er von Red Bull Racing als Fahrer für 2021 in Betracht gezogen wurde.
Doch dazu kam es nie. Am Ende wurde Perez gegenüber Hülkenberg bevorzugt. Der Mexikaner fuhr dann zwischen 2021 und 2024 für Red Bull Racing, woraufhin er für die laufende Saison ersetzt wurde.
Wie nah war Hülkenberg am Red Bull Sitz?
Marko wurde gefragt, wie nahe Hülkenberg am Red Bull-Sitz für 2021 war. Zu diesem Thema sagte der Österreicher: "Er war zu der Zeit Co-Kommentator bei ServusTV. Deshalb war schon eine Beziehung da und es gab Ansätze von Gesprächen, aber dann hat Perez das Rennen in Bahrain gewonnen und dadurch hat sich das das Interesse in Richtung Perez verschoben."
Marko sagte im Juli, dass er seine Entscheidung nicht bereut. In Ungarn äußerte er:
“Sagen wir mal so: Es wäre eine schöne Zeit geworden, denn die beiden verstehen sich sehr gut. Und Hülkenberg ist eine sichere Bank für Punkte. Auch in unserem Auto wären es Top-Platzierungen gewesen.” Marko bereut keine früheren Entscheidungen
Marko fuhr fort zu sagen, dass er keine der Entscheidungen bereut, die er jemals für das Team getroffen hat: “Eigentlich keine. Über 95 Prozent der Fahrer, die nicht bei uns blieben, betreiben trotzdem Motorsport auf hohem Niveau. Formel 1 verlangt halt spezielle Eigenschaften. Manche, wie Gasly oder Sainz, wurden später erfolgreich. Aber an Verstappen sind viele mental zerbrochen.”