Es war knapp, als Oscar Piastri beinahe mit Lando Norris während der letzten Phase des Ungarischen Grand Prix in Kontakt kam. Jolyon Palmer spricht in seiner Analyse für F1 TV über das Manöver des Australiers und ist der Meinung, dass der McLaren-Fahrer in Panik geraten ist. Piastri schien in der Anfangsphase derjenige zu sein, der den Pole-Setter Charles Leclerc herausfordert. Allerdings verfolgte Lando Norris eine alternative Ein-Stopp-Strategie und lag somit vor Piastri, der zwei Stopps einlegte. Leclerc hatte bereits den Anschluss im Kampf um den Sieg verloren, so dass in den letzten Rennphasen ein Duell der McLarens stattfand.
Obwohl Piastri in den letzten Runden unglaublich nah an Norris herankam, gelang es ihm nicht, ihn zu überholen. In der vorletzten Runde versuchte der Australier es in Kurve 1, dabei schoss er jedoch über das Ziel hinaus und wäre beinahe mit seinem Teamkollegen kollidiert.
Am Ende kam es zu keiner Berührung und Norris gewann das Rennen.
Palmer sah Piastri in Panik im Kampf mit Norris
Der ehemalige Fahrer Jolyon Palmer sprach auch über Piastri's Versuch. "Ich glaube nicht, dass dies wirklich ein legitimer Überholversuch von Oscar war. Ich denke, er versuchte wahrscheinlich nur, Norris zu erschrecken, doch es gab wirklich keine Chance, dass dies gelingen würde, als er es innen versuchte," begann er seine Analyse auf F1 TV.
Der Brite fuhr fort: "Norris beginnt ein wenig zu früh einzulenken. Er schließt die Linie, was es für Oscar wirklich unübersichtlicher macht. Aber als wir hier ankommen, das ist absolut nie drin."
"Und Oscar gerät jetzt nur in Panik, in der Hoffnung, dass er nicht mit seinem Teamkollegen zusammenstößt, denn obwohl das keine verlorenen Punkte bedeuten würde, wäre es ein ernsthaft schlechter Ruf innerhalb von McLaren und es wäre eine sehr unangenehme Situation. Das möchte man nicht haben, besonders nicht mit noch zehn Rennen in der Saison," schloss er ab.