John Malone ist von seinem Posten als Vorsitzender von Liberty Media und Liberty Global zurückgetreten.
Der Kabel-TV-Pionier ist von seiner Rolle als Vorsitzender von F1-Eigentümer Liberty Media und Liberty Global zurückgetreten, wie beide Unternehmen am Mittwoch bekannt gaben.
Robert Bennett, bislang stellvertretender Vorsitzender von Liberty Media, wird damit Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Mike Fries, CEO von Liberty Global, rückt in seinem Unternehmen auf die Position nach, die Malone frei gemacht hat.
Der 84-Jährige übernimmt nun die Rolle des Ehrenvorsitzenden, nach einer Karriere, in der er erfolgreich ein Kabel-TV- und Pay-per-View-Imperium aufbaute, das ihm den Spitznamen „Cable Cowboy“ einbrachte.
Malone ist auch verantwortlich für die Gründung von Liberty Media,
deren jüngster Erwerb von MotoGP ihnen nun die Kontrolle über zwei der populärsten Rennserien weltweit verschafft. Das US-Unternehmen hatte 2017 die Formel 1 übernommen, nachdem ein Deal zustande kam, in dessen Folge der ehemalige F1-Boss Bernie Ecclestone von seinem Amt als F1-CEO zurücktrat.
Diese strukturelle Veränderung war erwartet worden, da Malone bereits im April erklärt hatte, er werde sich nicht zur Wiederwahl als Vorsitzender des Aufsichtsrats stellen.
Liberty Medias Übernahme von MotoGP weckt Investoreninteresse
Nachdem bekannt wurde, dass Liberty Medias Versuch, MotoGP zu übernehmen, vollständig mit den EU-Kartellvorschriften im Einklang steht und die Übernahme damit grünes Licht erhielt, schossen Gerüchte ins Kraut, die Lewis Hamilton und Max Verstappen als
potenzielle Käufer eines Teams in der Königsklasse des Motorradrennsports ins Spiel brachten.
Guenther Steiner hingegen, der die Investorengruppe IKON Capital anführt, hat tatsächlich den Auslöser gedrückt
für einen Deal, der ihnen die Übernahme des Red Bull KTM Tech3 Teams in der MotoGP einbrachte.GPblogs neuestes F1-Paddock-Update
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