Werfen wir einen Blick auf die kombinierte Wertung der schnellsten Rundenzeiten über alle fünf Testtage in Barcelona.
Hamilton stahl im ersten der drei vor der Saison 2026 angesetzten Testblöcke die Show und setzte die Bestmarke über den gesamten fünftägigen Test in Barcelona.
Auch wenn Mercedes dank Hamiltons spätem Effort nicht mehr die absolute Pace-Tabelle anführte, überzeugte das Team aus Brackley dennoch auf eine Runde und erwies sich mit beiden Fahrern als hoch konkurrenzfähig – soweit Rundenzeiten zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison aussagekräftig sind.
Hinter Hamilton folgte
George Russell, dessen 1:16,445 auf Soft-Reifen, gefahren am vierten Tag, lange als Referenz galt. Dritter in der kombinierten Zeitenliste war der amtierende Weltmeister Lando Norris, der am Schlusstag ebenfalls auf Softs eine 1:16,594 setzte.
Charles Leclerc fiel in dieser Sonderwertung auf Platz vier zurück, nachdem er am letzten Vormittag bei einer Zeitenjagd mit seinem SF-26 bis ans Limit eine 1:16,653 stoppte.
Unten steht die inoffizielle Wertung der schnellsten Rundenzeiten über die fünf Testtage in Barcelona.
| Pos | Fahrer | Team | Rundenzeit |
| 1 | Hamilton | Ferrari | 1:16,348 |
| 2 | Russell | Mercedes | 1:16,445 |
| 3 | Norris | McLaren | 1:16,594 |
| 4 | Leclerc | Ferrari | 1:16,653 |
| 5 | Antonelli | Mercedes | 1:17,081 |
| 6 | Piastri | McLaren | 1:17,446 |
| 7 | Verstappen | Red Bull | 1:17,586 |
| 8 | Gasly | Alpine | 1:17,707 |
| 9 | Hadjar | Red Bull | 1:18,159 |
| 10 | Ocon | Haas | 1:18,393 |
| 11 | Bearman | Haas | 1:18,423 |
| 12 | Lindblad | Racing Bulls | 1:18,451 |
| 13 | Lawson | Racing Bulls | 1:18,840 |
| 14 | Colapinto | Alpine | 1:19,150 |
| 15 | Hülkenberg | Audi | 1:19,870 |
| 16 | Bortoleto | Audi | 1:20,179 |
| 17 | Alonso | Aston Martin | 1:20,795 |
| 18 | Bottas | Cadillac | 1:20,920 |
| 19 | Pérez | Cadillac | 1:21,024 |
| 20 | Stroll | Aston Martin | 1:46,404 |
Mercedes und Ferrari stechen beim Pensum über den Barcelona-Test hervor
Der fünftägige Vorsaisontest in Barcelona ist nun abgeschlossen. Er bot nur begrenzte Einblicke in die absolute Pace, lieferte aber ein klares Bild in Sachen Laufleistung und Zuverlässigkeit. Insgesamt deuteten die Runs darauf hin, dass die neue Technik für 2026 bereits in einem soliden Zustand ist, wobei in der Woche nur wenige größere Probleme auftraten.
Bei den insgesamt absolvierten Runden lag Mercedes vorne und spulte über die fünf Tage 500 Runden ab. Ferrari belegte in der Laufleistungsstatistik mit 437 Runden den zweiten Platz, während auch Haas durch seine Konstanz auffiel und während des Tests 391 Runden fuhr.