Häkkinen scherzt über Mclaren: Bei McLaren gab es „nie Teamorder"

9:50, 01 Nov 2025
Aktualisiert: 11:26, 01 Nov 2025
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Mika Häkkinen witzelte in lockerer Runde, dass McLaren niemals Teamorder verwendet habe, als er zwischen 1996 und 2001 gemeinsam mit David Coulthard für das Team fuhr.
„Hat Ron mich mehr unterstützt als David? Da bin ich mir nicht so sicher.“
- Mika Häkkinen
Mit insgesamt 99 gemeinsamen Rennen bei McLaren gehören Häkkinen und Coulthard zu den ikonischsten Teamduos der Formel-1-Geschichte.
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Sie verhalfen McLaren 1998 zum Konstrukteurstitel, wobei Häkkinen Schumacher in den Jahren 1998 und 1999 zu aufeinanderfolgenden Fahrermeisterschaften schlug.
In einem Sport, in dem Teamkollegen oft die schlimmsten Feinde sind, ist vielleicht das Beeindruckendste an Häkkinen und Coulthard, dass ihre Beziehung trotz harter Rivalität, Kollisionen auf der Strecke und Entscheidungen zu Teamorder Bestand hatte.

Häkkinen-Humor

Im Podcast F1 Beyond the Grid sagte Häkkinen: „Hat Ron mich mehr unterstützt als David? Da bin ich mir nicht so sicher."
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„Aber eine Sache weiß ich sicher, denn vielleicht wird David Coulthard dieses Gespräch eines Tages hören – ich muss sagen, wir hatten niemals Teamorder“, scherzte Häkkinen.
Viele spekulierten über den Einsatz von Teamorder, während sie Teamkollegen waren. Das deutlichste Beispiel dürfte der Australien-GP 1998 sein, als Coulthard vom Gas ging, um Häkkinen vorbeizulassen und das Rennen gewinnen zu lassen, nachdem dieser nach einem versehentlichen Boxenruf zurückgefallen war.
Teamorder waren zu dieser Zeit in der Formel 1 verboten, und Coulthard erklärte, dass er nicht angewiesen worden sei, seinen Teamkollegen vorbeizulassen, sondern eine Vorstart-Abmachung ehrte, wonach derjenige, der als Erster in Kurve 1 führt, das Rennen gewinnen sollte. Da Häkkinen als Erster in Kurve 1 lag, ließ Coulthard ihn das Rennen gewinnen.
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David Coulthard während des F1-Grand-Prix von Italien 2025. Foto: RacePictures
David Coulthard während des F1-Grand-Prix von Italien 2025. Foto: RacePictures
Außenstehende spekulierten außerdem, dass Häkkinen stets eine besonders enge Beziehung zu McLaren-Boss Ron Dennis hatte.
Häkkinen sagte: „Ich stand Ron natürlich sehr nahe. Ron kannte mich, seit ich in der Formel 1 absolut noch ein Amateur war.
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„Ron hat meine Entwicklung gesehen – wie ich erwachsen wurde, mehr Selbstvertrauen und Erfahrung bekam – und natürlich, wenn dann so ein Unfall passiert, zerstört das einfach alles, was du aufgebaut hast. Also fange ich wieder bei null an.
„Naturgemäß hatte Ron großes Vertrauen in mich, dass ich ein sehr harter Arbeiter war und gleichzeitig mein volles Commitment für das McLaren-Team gab. Also hat Ron mich folglich unterstützt.“

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