Nach der vierten und letzten Sitzung der Formel-1-Kommission im Jahr 2025 hat die FIA die Diskussionsthemen und Beschlüsse bekanntgegeben, die die Gespräche bestimmten.
Die Sitzung wurde am frühen Tag in den Büroräumen der FIA in London von FIA-Einsitzer-Direktor Nikolas Tombazis und FOM-Präsident und CEO Stefano Domenicali geleitet.
Zu den wichtigsten Gesprächspunkten gehörten Anpassungen der Technischen, Sportlichen, Finanziellen und Operativen Regularien, die am 10. Dezember dem World Motor Sport Council zur Genehmigung vorgelegt werden sollen. Welche Anpassungen genau vorgenommen wurden, geht aus der Übersicht nicht hervor.
Auch die Einführung von zwei verpflichtenden Boxenstopps während der Rennen, Reifenspezifikationen, Lebensdauerbegrenzungen für Reifen sowie die Nutzung von drei verschiedenen Mischungen pro Rennen wurden diskutiert. Abschließende Entscheidungen gibt es noch nicht; die Gespräche sollen in der Saison 2026 fortgesetzt werden.
Jüngste Hinweise auf die Umsetzung dieser Maßnahme lassen sich in der diesjährigen Ausgabe des Großen Preises von Monaco finden.
F1-Kommission erörtert Aerodynamic Testing Restrictions (ATR)
Während der Sitzung befassten sich die F1-Teams, die FIA und die Formel 1 auch mit den Parametern, die derzeit die Aerodynamic Testing Restrictions regeln, und erklärten, dass Änderungen "entwickelt werden, um die Formel 1 mit zeitgemäßer Verarbeitungs- und Simulationstechnologie in Einklang zu bringen, wobei Kostenaspekte berücksichtigt werden."
Auch Fahrzeug-Lackierungen und Fahrernummern waren Thema. Alle Parteien einigten sich darauf, dass "mindestens 55 % der Oberfläche (bei Ansicht von der Seite und von oben) durch Lackierungen oder Aufkleber bedeckt sein müssen, anstatt aus blanken Carbonfaserflächen zu bestehen," mit der Begründung, dass das Ziel der Maßnahme "eine stärkere visuelle Unterscheidbarkeit der Autos ist," was erschwert wurde, nachdem Teams aus Gewichtsgründen auf Farbe an bestimmten Bereichen verzichtet hatten.
Fahrernummern und Kühlsystem behandelt
Die Nummern, mit denen Fahrer üblicherweise identifiziert werden, z. B. Lewis Hamiltons 44, Lando Norris’ 4, George Russells 63, dürfen während ihrer F1-Laufbahn zur Änderung vorgeschlagen werden.
Das Driver Cooling System (DCS), eine verpflichtende Maßnahme zur Unterstützung der Fahrer bei Rennen unter extrem heißen Bedingungen, wurde ebenfalls mit Blick auf die Saison 2026 besprochen.
"Neugestaltungen des aktuellen DCS (Driver Cooling System, Anm. d. Red.) und der Kühlkleidung wurden vorgeschlagen, zusammen mit einer erhöhten Gewichtsfreigabe für die Nutzung des DCS. Weitere Rückmeldungen der Fahrer werden parallel mit der Grand Prix Drivers’ Association (GPDA) eingeholt," heißt es in der Mitteilung.
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