Der Abu-Dhabi-GP markierte das Ende des DRS-Systems, wie wir es in den vergangenen vierzehn Jahren kannten.
Es ist inzwischen weithin bekannt, dass der erste Fahrer, der den verstellbaren Heckflügel in der Formel 1 aktivierte,
Jenson Button war, der ihn erstmals bei einem offiziellen Rennen beim Spanien-GP 2011 einsetzte.
An diesem Wochenende in Abu Dhabi, das zugleich das Ende der Ground-Effect-Ära markierte, konnten die Fahrer zum letzten Mal DRS nutzen, bevor im nächsten Jahr die große Reglementsreform greift, die neue Möglichkeiten zur Unterstützung von Überholmanövern auf der Strecke einführen wird.
Der letzte Fahrer, der den DRS-Knopf offiziell betätigte, war Kimi Antonelli. Der Mercedes-Pilot nutzte ihn in dem Versuch, Yuki Tsunoda im Kampf um Platz 14 zu überholen – jedoch ohne Erfolg.
Kimi Antonelli beim Abu-Dhabi-GP – Foto: Race Pictures
F1 verabschiedet sich in Abu Dhabi vom DRS – große Reform 2026 voraus
Die Einführung des DRS sorgte sofort für einen deutlichen Schub bei den Überholmanövern: Ein Fahrer im Windschatten konnte allein durch das Öffnen des verstellbaren Heckflügels bis zu 10–12 km/h gewinnen.
2010, in der letzten Saison ohne DRS, gab es insgesamt 547 Überholmanöver. Im Jahr darauf schoss die Zahl auf 1.486 hoch – fast dreimal so viele. Im nächsten Jahr bleiben die Flügel weiterhin ein entscheidender Bestandteil der neuen Fahrzeugkonzepte, begleitet von einer deutlich erhöhten elektrischen Leistung, die der Kraft des Verbrennungsmotors entspricht.
GPblogs aktuelles F1-Paddock-Update
Du willst immer auf dem Laufenden bleiben, was im F1-Paddock passiert? Dann ist das F1-Paddock-Update-Video von GPblog genau das Richtige. Abonniere den YouTube-Kanal von GPblog und aktiviere die Benachrichtigungen, um keine Folge zu verpassen.