Sergio Perez wollte alle an seine Verteidigung gegen Lewis Hamilton beim Abu-Dhabi-GP 2021 erinnern – auf seine eigene Art. Der Mexikaner nutzte die sozialen Medien, um sich zu Yuki Tsunodas Verteidigung gegen Lando Norris zu äußern, die genauso entscheidend hätte sein können wie jene, die Perez vor vier Jahren auf derselben Strecke gegen Hamilton zeigte.
Der ehemalige Red-Bull-Pilot schaffte es, den siebenfachen Weltmeister trotz klarer Reifen-Nachteile über zwei volle Runden aufzuhalten – eine Leistung, die Tsunoda hingegen nicht wiederholen konnte, da es ihm nicht gelang, seine Position zu verteidigen.
Genau die Zeit, die Perez Hamilton kostete, ermöglichte es Red Bull, in den Schlussrunden unter dem Safety Car ein Boxenstopp-Fenster zu öffnen, was letztlich Verstappen seinen ersten WM-Titel sicherte.
Yuki Tsunoda und Lando Norris beim Abu-Dhabi-GP – Foto: Race Pictures
Während des Rennens postete Perez auf seinem X-Profil ein bekanntes Meme aus dem Film Avengers: Endgame, in dem der Schurke Thanos sagt: „Vielleicht war ich zu hart zu dir“ – ein klarer Verweis auf seine jüngste Vergangenheit in Milton Keynes.
Rennkommissare erklären, warum Norris für den engen Überholmanöver gegen Tsunoda nicht bestraft wurde
Norris setzte auf der Geraden zu einem aggressiven Angriff gegen den Japaner an und war dabei sogar kurz neben der Strecke, was zur Untersuchung beider Fahrer führte.
Am Ende erhielt Tsunoda für „Weaving“ eine Fünf-Sekunden-Strafe, während Norris von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wurde. Das verschaffte dem McLaren-Piloten Erleichterung, denn eine Strafe zu diesem Zeitpunkt hätte seine Titelchancen gefährden können.
Norris überquerte schließlich sieben Sekunden vor Charles Leclerc die Ziellinie und sicherte sich trotz Platz drei den WM-Titel. Aber warum wurde Tsunoda und nicht Norris bestraft?
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