Pirelli hat aus Sicherheitsgründen ein Maximum von 25 Runden pro Reifenstint beim Großen Preis von Katar angekündigt.
Pirelli kündigte letzte Woche an: "Jeder Reifensatz, der den Teams zu Beginn des Rennwochenendes zur Verfügung gestellt wird, darf maximal 25 Runden auf dem Kurs von Lusail absolvieren, der die Reifen in Bezug auf Energie, thermische Belastung und Verschleiß stark beansprucht. Die Runden werden kumulativ über alle Streckensitzungen gezählt, einschließlich der unter Safety Car oder Virtual Safety Car gefahrenen Runden."
Pirelli führte weiter aus: "Da der Große Preis von Katar über 57 Runden geht, muss jeder Fahrer zwangsläufig mindestens zweimal die Reifen wechseln. Vor dem Start des Grand Prix wird Pirelli die Teams darüber informieren, wie viele Runden für jeden Satz noch verfügbar sind. Diese Maßnahme wurde nach der Analyse der 2024 verwendeten Reifen als notwendig erachtet. Im vergangenen Jahr hatten mehrere Reifen, insbesondere vorne links, das maximale Verschleißniveau erreicht. Diese Bedingungen, kombiniert mit der hohen Querbelastung, hatten die strukturelle Ermüdung der Konstruktion erhöht."
Der Kurs von Lusail in Katar hat sich als Härtetest für Fahrer und Autos erwiesen: Logan Sargeant musste 2023 das Rennen aufgrund von Erschöpfung aufgeben, und seit dem ersten Formel-1-Rennen in Lusail im Jahr 2021 war in jedem Rennen mindestens ein Auto von einem Reifenschaden betroffen.
Um den Herausforderungen für Autos und Fahrer zu begegnen, bringt Pirelli die härtesten verfügbaren Reifenmischungen mit: C1, C2 und C3. Da es sich um ein Sprintwochenende handelt, stehen jedem Fahrer 2 Sätze Hard, 4 Sätze Medium und 6 Sätze Soft zur Verfügung.
An diesem Wochenende könnten die Fahrer außerdem Kühlwesten verwenden, die in dieser Saison bereits beim Großen Preis von Singapur auffällig zum Einsatz kamen.
Da die Reifen nur maximal 25 Runden laufen dürfen, wird dies die Rennstrategien beeinflussen und dem Qualifying zusätzliches Gewicht verleihen.
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