Toto Wolff stellte in Frage, ob die Formel 1 eine Meritokratie bleiben werde, falls der „Trick“ mit dem Verdichtungsverhältnis des Motors verboten würde. „Die F1 ist eine Meritokratie, und wir wollen keine Balance of Performance, und ich denke, daran müssen wir uns philosophisch halten.“
- Toto WolffNach der vorgeschlagenen Überarbeitung müsste ab dem 1. August 2026 die Einhaltung der Grenze für das Verdichtungsverhältnis nicht nur unter Umgebungsbedingungen, sondern auch bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130°C überprüft werden.
In der Teamchef-Pressekonferenz während der Testfahrten betonte der Österreicher erneut, dass die Formel 1 weiterhin auf Meritokratie basieren sollte, anstatt die Regeln für alle zu nivellieren, und äußerte dabei auch eine gewisse Frustration über das Geschehene.
„Die F1 ist eine Meritokratie, und wir wollen keine Balance of Performance, und ich denke, philosophisch müssen wir daran festhalten. Man hat ein Bauteil gemäß dem Reglement entwickelt, das bestätigt wurde, und dann verbünden sich alle anderen und sagen, es sei illegal, die Regulierer werden unter Druck gesetzt – ist das der richtige Weg? Philosophisch bin ich dagegen, aber so läuft es seit 50 Jahren in der F1."
,,Diesmal waren wir die Leidtragenden, ich schätze, beim nächsten Mal werden wir uns vielleicht gegen jemand anderen zusammentun, weil wir glauben, dass es nicht richtig ist.“
Wolff reagiert verärgert auf erneute Prüfung nach Zurückweisung „völligen Schwachsinns“-Vorwürfen
Wolff wies auch ein weiteres Gerücht, das in den vergangenen Tagen rund um Mercedes kursierte, entschieden zurück – nämlich die Behauptung, dass der Petronas-Kraftstoff vor Saisonbeginn noch keine Homologation erhalten habe.
Der Mercedes-Boss wies die Spekulationen kategorisch zurück und bezeichnete sie als eine weitere haltlose Geschichte nach den früheren Anschuldigungen bezüglich des Verdichtungsverhältnisses des Motors. Zudem kritisierte er die Verbreitung wiederholter Behauptungen, die auf das Team zielten.