Toto Wolff schloss jegliche rechtlichen Schritte von Mercedes aus, falls die gefundene Lösung zum Verdichtungsverhältnis des Motors verboten werden sollte. „Es gibt kein Szenario, in dem wir jemanden verklagen würden“
- Toto WolffDie Diskussion um den Mercedes-Motor und den angeblichen „Trick“, der es ermöglichen könnte, einen erheblichen PS-Vorteil zu sichern und dabei innerhalb der Vorschriften zu bleiben, indem eine Grauzone ausgenutzt wird, war auch während des Bahrain-Tests eines der Hauptthemen – wenn nicht sogar das heißeste.
Auf die Frage, ob Mercedes die Angelegenheit vor Gericht bringen würde, falls man tatsächlich gezwungen wäre, die Antriebseinheit zu überarbeiten, antwortete der Österreicher unmissverständlich: „Es gibt kein Szenario, in dem wir jemanden verklagen würden.“
„Meiner Meinung nach ist es in der Formel 1 wichtiger denn je, dass man die Regeln kennt. Aber technische Einfallsleistung wird immer respektiert. Deshalb werden wir die Governance des Sports stets respektieren. Wenn die Governance des Sports entscheidet, die Regeln zu ändern, selbst wenn das gegen unsere Interessen ist, muss man sich eben damit arrangieren.“
Wolff macht aufsehenerregendes Eingeständnis zu Verstappen und Mercedes
Obwohl Mercedes wegen des genannten Themas im Rampenlicht steht, war der Teamchef der Silberpfeile darauf bedacht, den Fokus auf Red Bull zu lenken und verwies auf den RB22 als aktuellen Maßstab, basierend auf den Eindrücken der ersten drei Testtage in Bahrain.
Der Österreicher hob insbesondere hervor, dass der RB22 Energie weitaus effizienter als seine Rivalen einsetzen könne, was sich auf jeder Runde in einen erheblichen Performance-Vorteil übersetze.