Toto Wolff hat erneut über Lewis Hamilton und die Gründe gesprochen, die nach zwölf gemeinsamen Jahren bei Mercedes zur Trennung der beiden Seiten geführt haben. „Ich denke ohnehin, dass wir uns nach 12 Jahren angefangen haben, gegenseitig auf die Nerven zu gehen. Ich hatte da schon diesen jungen Burschen (Kimi Antonelli) in der Pipeline.“
- Toto WolffDie Nachricht, dass der siebenmalige Weltmeister Mercedes verlassen und ab der gerade zu Ende gegangenen Saison zu
Ferrari wechseln würde, schlug Anfang 2024 wie eine Bombe ein und ließ sowohl ihn als auch Carlos Sainz mit noch einem verbleibenden Vertragsjahr zurück – fast wie ein geteiltes Haus.
Im Gespräch mit The Telegraph beschrieb Wolff die Situation als „so, als würde man im selben Haushalt mit einer Ehefrau oder einem Partner bleiben, von dem man weiß, dass man sich in einem Jahr scheiden lassen wird.“
Er fügte später hinzu: „Ich mag grundsätzlich Veränderung – ich mag die Herausforderungen und Chancen, die sie mit sich bringt. Als Lewis kündigte, dachte ich sofort: ‚Was machen wir jetzt? Packen wir’s an.‘ Ich denke ohnehin, dass wir uns nach 12 Jahren angefangen haben, gegenseitig auf die Nerven zu gehen. Ich hatte da schon diesen jungen Burschen (Kimi Antonelli) in der Pipeline.“
Rückblickend hat sich das Risiko mit einem Rookie wie Antonelli für Mercedes insgesamt ausgezahlt: Der junge Italiener beendete seine erste F1-Saison knapp hinter Hamilton und holte dabei zwei Podiumsplätze.
Der Brite hingegen erlebte eine zum Vergessen geratene Debütsaison bei Ferrari, lag trotz eines späten Aufschwungs meilenweit hinter Charles Leclerc zurück und verpasste einen einzigen Podestplatz.
Wolff gibt Warnung für 2026 aus, die Hamilton Sorgen bereiten könnte
Mit dem Abschluss der Saison 2025 ist die Formel 1 bereit, kopfüber in eine neue Regulierungsära einzutauchen, in der Next-Gen-Autos die Hackordnung der vergangenen Jahre durcheinanderwirbeln dürften.
Bei einem derart drastischen Regelwechsel gehen alle Teams nahezu blind in die Testfahrten und stehen vor Autos, die weitgehend unbekannt sind, bevor sich klare Hierarchien herausbilden können.
Laut Wolff könnten jedoch die jüngsten Fahrergenerationen einen bedeutenden Vorteil gegenüber Routiniers wie Alonso oder sogar Hamilton haben.
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