Wolff hält an 400-km/h-Behauptung fest, während die F1-Regelreform für '26 bevorsteht

9:01, 13 Dez 2025
Aktualisiert: 12:56, 13 Dez 2025
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Toto Wolff hat erneut über die Motoren für 2026 und seine berüchtigte Behauptung gesprochen, dass wir nächste Saison Autos sehen könnten, die 400 km/h erreichen.
„Ich hatte das Gefühl, wir müssen diesem Motor ein kleines Marketing-Upgrade geben, weil die Leute ihn schlechtgeredet haben.“
- Toto Wolff
Mit Blick auf die nächste Fahrzeuggeneration sagte der Mercedes-Teamchef Anfang dieser Saison: „Wenn man die gesamte Energie auf einer einzigen Geraden freisetzen würde, könnte man diese Autos auf 400 Kilometer pro Stunde bringen. Ich weiß nicht, ob sich dadurch jemand erschrocken hat, aber wir könnten das.“
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In der Beyond the Grid-Podcastfolge, gemeinsam mit Hywel Thomas, dem Managing Director von Mercedes-AMG High Performance Powertrains, erklärte Wolff die Beweggründe für seine damaligen Aussagen: „Ich hatte das Gefühl, wir müssen diesem Motor ein kleines Marketing-Upgrade geben, weil die Leute ihn schlechtgeredet haben, und er ist so ein erstaunliches Stück Technik.“
Toto Wolff bei der Pressekonferenz des US-GP – Foto: Race Pictures
Toto Wolff bei der Pressekonferenz des US-GP – Foto: Race Pictures
„Also, falls sich die FIA plötzlich ein wenig Sorgen um die Homologation von Sicherheitszonen auf der Strecke gemacht hat – denn wenn man alles zusammenlegt, könnten wir 400 erreichen oder vielleicht sogar übertreffen –, dann geht einem natürlich für die nächste Gerade die Energie aus und man ist danach nicht schnell genug.“
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Auf die Frage, ob die Motoren 2026 wirklich mehr PS liefern werden als die aktuellen Antriebseinheiten, antwortete Thomas: „Die Absicht war immer, dass die maximale Leistung sehr ungefähr gleich bleibt. Ich habe keinen direkten Vergleich gemacht, aber zu Beginn einer Geraden ist es sehr vergleichbar.“

Wolff weist auf entscheidenden Verstappen-Vorteil vor dem F1-Umbruch 2026 hin

Angesichts der Unsicherheit über die Regeln für 2026 glaubt Wolff, dass der vierfache Weltmeister bereits einen Schritt voraus ist.
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Der Österreicher betonte, dass Fahrer, die an intensives Simulatortraining gewöhnt sind, mit der neuen F1-Generation einen klaren Vorteil haben werden.
In dieser Hinsicht verkörpert Verstappen den modernen Fahrer perfekt. Er bringt jahrelange Erfahrung im virtuellen Rennsport mit Team Redline über mehrere Serien hinweg mit und ist in diesem Jahr sogar bei zwei Nürburgring-Events in GT4- und GT3-Boliden angetreten – ein Beleg für die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit, die die Fahrzeuge von 2026 verlangen werden.

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