Toto Wolff gab sich vorsichtig, als er gefragt wurde, ob Mercedes 2026 wie zu Beginn der Hybrid-Ära als Favorit gelten werde. „Wir sind halb Glas, halb leer Menschen, niemals halb voll“
- Toto WolffAuf die Frage, wie zuversichtlich sich Mercedes angesichts der Gerüchte fühlt, die das Team vor der nächsten Saison als Favoriten sehen, antwortete Wolff im Podcast Beyond the Grid: „Nie zuversichtlich. Wir sind halb Glas, halb leer Menschen, niemals halb voll.“
Der Österreicher ist der Meinung, dass, sollte Mercedes tatsächlich die beste Antriebseinheit haben, das erste Team, das es zu schlagen gilt, der amtierende Weltmeister McLaren wäre.
„Es beginnt mit dem Feind im Haus. McLaren war in diesem Jahr mit einer Mercedes-Antriebseinheit das bessere Team. Wenn die Antriebseinheit also überlegen wäre – wozu wir uns nie berechtigt fühlen, das zu behaupten –, dann musst du Williams schlagen, du musst McLaren schlagen und du musst übrigens auch Alpine schlagen.''
„Einige von ihnen werden mehr Entwicklungszeit im Windkanal gehabt haben, weil sie in der Konstrukteurswertung nicht besonders gut platziert waren. Einige werden mit Innovationen gekommen sein, die wir vielleicht nicht entdeckt haben. Man darf also nichts als selbstverständlich ansehen, selbst wenn unsere Antriebseinheit, die Mercedes-Antriebseinheit, die stärkste wäre.“
Abschließend ist Wolff zudem der Ansicht, dass Gerüchte – selbst wenn sie in diesem Fall vorteilhaft sind – immer nach hinten losgehen und dem Team schaden können; daher hat Mercedes nicht vor, sich in irgendeiner Weise davon mitreißen zu lassen.
„Diese Gerüchteküche ist immer gefährlich, denn irgendjemand irgendwo in einem anderen Team oder bei einem anderen Antriebshersteller, Treibstofflieferanten, wird denken: ‚Wir positionieren euch gerne in der Favoritenrolle, aber wir kommen.‘ Deshalb lassen wir uns von nichts mitreißen, von keinem Klatsch, über den beim Friseur gesprochen wurde.“
Wolff bekräftigt 400-km/h-Aussage, während der F1-Umbruch 2026 näher rückt
Mit Blick auf die nächste Fahrzeuggeneration sagte der Mercedes-Teamchef früher in dieser Saison: „Wenn man die gesamte Energie auf einer einzigen Geraden einsetzen würde, könnte man diese Autos 400 Kilometer pro Stunde schnell machen. Ich weiß nicht, ob sich jemand davon erschreckt hat, aber wir könnten das.“
Diese Aussage löste Diskussionen im gesamten Fahrerlager aus und führte dazu, dass FIA-Einsitzer-Direktor Nikolas Tombazis klarstellte, dass die Autos im nächsten Jahr tatsächlich nicht solche Geschwindigkeiten erreichen werden.
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