Jacques Villeneuve lobte Lando Norris für seine bemerkenswerte mentale Klarheit, insbesondere dafür, dass er seine Fehler eingesteht und die volle Verantwortung übernimmt. „Eigene Fehler – und sogar die, die nicht deine sind – einzugestehen, so wächst man wirklich über sich hinaus.“
- Jacques VilleneuveLaut dem ehemaligen kanadischen Fahrer ist es die intellektuelle Ehrlichkeit des
McLaren-Piloten, die ihm in den vergangenen Monaten Wachstum ermöglicht hat
: „Lando war immer sehr offen über seine Fehler. Selbst wenn es nicht seine waren, hat er tatsächlich die Schuld auf sich genommen, und alle haben das als Zeichen von Schwäche, Besiegtsein und Niedergeschlagenheit gewertet. Ich dachte immer: nein, im Gegenteil – die Fähigkeit, das zuzugeben, so nach vorne zu gehen und immer die Schuld zu übernehmen, genau so macht man Fortschritte."Villeneuve ist der Meinung, dass das Eingestehen eigener Fehler und das Übernehmen von Verantwortung, selbst wenn man nicht schuld ist, vielmehr ein starkes Zeichen von Stärke als von Schwäche ist.
„Eigene Fehler – und sogar die, die nicht deine sind – einzugestehen, so wächst man wirklich über sich hinaus und versteht: Was kann ich anders machen, damit ich nicht wieder in diese Situation gerate? Das ist keine Schwäche. Es ist eine Superkraft, das so offen ausgesprochen zu können.“
„In der modernen Gesellschaft und in den sozialen Medien wirst du sofort zerrissen. ‘Oh, schau, wie schwach er ist. Er redet sich selbst schlecht.’ Nein, das war keine Schwäche, und das sehen wir jetzt an den Reaktionen, während viele andere Fahrer völlig ausdruckslos bleiben.“
Der Weltmeister von 1997 zog schließlich eine Parallele zu Kimi Räikkönen, der lange als eiskalter Fahrer galt, der laut dem Kanadier jedoch ebenfalls gewisse Verwundbarkeiten verbarg.
„Das Gleiche hatten wir früher mit Räikkönen. Alle sagten: ‘Oh, Iceman. Nichts bringt ihn aus der Ruhe.’ Und das war völlig gegenteilig. Innerlich sind sie geschmolzen, nur konnten wir es nicht sehen – und bis wir es bemerkten, war es oft zu spät.“
Wichtiges Detail hinter ungewöhnlich großem Performance-Gefälle zwischen Norris und Piastri entdeckt
In den jüngsten Rennen, insbesondere seit Monza, hat sich die Leistungsschere zwischen den beiden McLaren-Fahrern unerwartet vergrößert: In Mexiko stellte Norris seinen Teamkollegen im Qualifying um sechs Zehntel und im Rennen um satte 42 Sekunden.
Eine Lücke, die für Fahrer im gleichen Auto viel zu groß ist – erst recht für einen mit Meisterschaftsambitionen. Doch was steckt dahinter? Juan Pablo Montoya glaubt nicht an die Sabotage-Theorie, die in den letzten Wochen kursierte; stattdessen
hat er einen sehr konkreten Faktor ausgemacht, um den Unterschied zwischen den beiden zu erklären.GPblogs neuestes F1-Paddock-Update
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