Helmut Marko hat McLaren im Titelkampf gewarnt und dabei den Ausgang der Saison 2010 als mahnendes Beispiel angeführt. "Am Ende war Sebastian der lachende Dritte. Ich hoffe da heuer auf eine Parallele."
- Helmut MarkoIm Gespräch mit der Krone äußerte der österreichische Berater die Hoffnung auf eine Parallele zwischen dem, was vor fünfzehn Jahren in Abu Dhabi geschah, und der diesjährigen Meisterschaft: "Ein Wahnsinn, dass das schon 15 Jahre her ist. Dieser Erfolg war in erster Linie gut für die gesamte Mannschaft. Jeder Titel hat seine eigene Geschichte, aber das Entscheidende damals war der Erfolg in der Fahrer-WM."
Damals lag der ehemalige Red-Bull-Pilot vor dem letzten Rennen ebenfalls auf Platz drei in der Meisterschaft — genau wie Verstappen jetzt, der die beiden McLarens jagt — und verließ Abu Dhabi schließlich als Sieger und holte den ersten Weltmeistertitel seiner Karriere.
"Er ist damals ja in der WM hinter Alonso und Webber gelegen, als es nach Abu Dhabi ging. Am Ende war Sebastian der lachende Dritte. Ich hoffe da heuer auf eine Parallele."
Mit Blick auf die jüngste Form und, allgemeiner, auf das kommende Interlagos-Wochenende hofft Marko, den gleichen Coup wie im vergangenen Jahr zu wiederholen.
"Obwohl es schon in Singapur und zuletzt in Mexiko für uns nicht hundertprozentig geklappt hat, haben wir dort Punkte auf den jeweiligen Spitzenreiter aufgeholt."
"Aber so wie ich das verstanden habe, will McLaren ja bis zum Schluss freie Fahrt für beide Fahrer gewähren. Vielleicht spitzt das Piastri jetzt erst recht an, sich zurück zu kämpfen."
Marko behauptet, Verstappens Stimme habe den RB21-Schub ausgelöst
Nach einer ersten Saisonhälfte, die nicht dem Niveau von McLaren entsprach, hat der RB21 — insbesondere seit der Sommerpause — eine bemerkenswerte Leistungserholung hingelegt, was
Marko auch Verstappen zuschrieb, der nicht nur mit seinen Leistungen auf der Strecke, sondern auch bei der Ausrichtung der Fahrzeugentwicklung Einfluss genommen hat.Marko schrieb dem Niederländer zudem großen Anteil daran zu, seine Titelhoffnungen neu entfacht zu haben, und betonte, dass dessen Feedback für die Ingenieure von Red Bull entscheidend gewesen sei, um nach dem Formtief in der ersten Hälfte der Saison 2024 wieder in die Spur zu finden.
Am Vorabend des Interlagos-Wochenendes jagt Verstappen Lando Norris, der sich in Mexiko mit 36 Punkten Vorsprung an die Spitze der Meisterschaft gesetzt hat, bei noch vier ausstehenden Rennen und zwei Sprint-Events.
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