Ralf Schumacher ist der Ansicht, dass McLaren ab dem Großen Preis von Katar Teamorder hätte einführen und Lando Norris gegenüber Oscar Piastri Priorität geben sollen. Die „Papaya-Regeln“ von McLaren waren in der vergangenen Saison häufig Thema. Das Team weigerte sich, einen klaren Nummer-eins-Fahrer zu benennen, sodass Norris und Piastri sich im Titelkampf häufig gegenseitig Punkte wegnahmen – ein Szenario, das beinahe
Max Verstappen in die Karten gespielt hätte.
McLarens Papaya-Regeln verstehen
Ralf Schumacher sagte dem Formule 1 Magazine, dass McLaren seine internen Regeln durchaus fair gehandhabt habe. Der Deutsche hatte auch mit den Teamorder in Monza und Ungarn kein Problem. Allerdings fügte er hinzu: „In Katar war ich ein wenig überrascht. Wäre Verstappen Weltmeister geworden, hätten sie sich ins eigene Knie geschossen.“
Lando Norris - Foto: RacePictures
Insgesamt lobte Schumacher McLaren dafür, beide Fahrer gleich zu behandeln, „Aber wenn ich Teamchef gewesen wäre — ich gebe es zu — hätte ich ab Katar Norris gegenüber Piastri bevorzugt,“ schließt Schumacher.
Letztlich — wie wir wissen — spielte es keine Rolle, dass kein Nummer-eins-Fahrer ernannt wurde.
Norris holte dennoch den Titel, auch wenn der Vorsprung auf Verstappen klein war: zwei Punkte.Bleiben Sie mit GPBlogs neuestem Paddock Update auf dem Laufenden
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