Angesichts der Unsicherheit rund um die Vorschriften für 2026 ist Toto Wolff der Meinung, dass Max Verstappen schon jetzt mit einem Vorteil gegenüber dem Rest startet. "Ich glaube, jeder, der es liebt, in der virtuellen Welt zu sein – sei es zu Hause auf dem Rig oder im Simulator in der Fabrik – wird einen Vorteil haben"
- Toto WolffDer Mercedes-Teamchef ist überzeugt, dass vor allem jene Fahrer vom Anbruch der neuen Fahrzeuggeneration profitieren werden, die bereits gerne Zeit im Simulator verbringen — Maschinen, die sowohl äußerlich als auch in der internen Architektur der Antriebseinheit große Veränderungen durchlaufen werden und auf eine 50/50-Aufteilung zwischen Verbrennungs- und Elektroantrieb umstellen.
"Wir werden 50% elektrisch und 50% Verbrennung fahren" – sagte der Österreicher im Gespräch mit Beyond The Grid – "wir werden auf jeder einzelnen Runde einen Mangel an elektrischer Leistung kompensieren müssen, besonders auf Strecken mit langen Geraden."
"Und ich denke, was wir jetzt sehen, ist, dass die Strategien fast eine kleine Schachkomponente hinzufügen. Wo wird der Fahrer seine Energie einsetzen? Wer ist besser vorbereitet? Und ich denke, die Generation der Sim-Fahrer wird hier gut aufgestellt sein."
In diesem Sinne ist Verstappen der perfekte Prototyp des modernen Fahrers — jemand, der seit Jahren mit seinem Team Redline in der virtuellen Welt über mehrere Kategorien hinweg Rennen fährt und der in diesem Jahr sogar an zwei Nürburgring-Rennen in GT4- und GT3-Boliden teilgenommen hat.
"Schau dir George [Russell] und seine Generation an, Max, sie arbeiten im Simulator, und sie haben Spaß daran," fügte Wolff hinzu. "Das ist ihre Generation. Also ja, ich denke, jeder, der die virtuelle Welt liebt – sei es auf einem Rig zu Hause oder in einem Simulator in der Fabrik – wird einen Vorteil haben."
Alonso macht klar, wer der F1-Fahrer „auf einem anderen Level“ ist
Der vierfache Weltmeister wird trotz des im letzten Rennen verlorenen Titels von Fernando Alonso weiterhin als unangefochtene Messlatte angesehen, der ihn als Jahrhunderttalent bezeichnet hat.
Der Niederländer legte ein Comeback hin, das – auch wenn es knapp nicht reichte – seinen Status weiter zementierte, während er darauf wartet, welche Waffe Red Bull ihm in der nächsten Saison in die Hand geben wird.
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