Der technische Direktor von Red Bull, Pierre Waché, äußerte sich zum positiven Start des Teams ins Monza-Wochenende, wobei Max Verstappen sowohl bei der Einzelrundenleistung als auch bei langen Läufen konkurrenzfähig aussah. Nachdem er vor einer Woche vor seinem Heimpublikum in Zandvoort den zweiten Platz sicherte,
startete Max Verstappen das Monza-Wochenende auch stark.Der viermalige Weltmeister beendete den Tag als Sechstschnellster, nur zwei Zehntel hinter Spitzenreiter Lando Norris.
Er sah auch in den Rennsimulationen scharf aus und beendete mit dem zweitbesten Durchschnitt bei langen Läufen - wieder hinter dem McLaren-Fahrer.
Max Verstappen in Aktion in Monza
Wachè zur Freitagssession von Red Bull in Monza
Zu den ersten Monza-Tag äußerte sich der technische Direktor von Red Bull, Pierre Waché: "Die Strecke ist sehr speziell aufgrund des nötigen Anpressdrucks, letztes Jahr hatten wir große Schwierigkeiten, das Auto einzustellen und zu stabilisieren."
"Dieses Jahr haben wir uns darauf konzentriert, insbesondere im Hinblick auf das Gleichgewicht, den Heckflügel und das generelle Reifenmanagement."
Er fügte hinzu: "Wir haben uns auf uns selbst fokussiert und vor allem daran gearbeitet, das Auto für die langen Läufe einzustellen. Das sieht positiv aus, wir haben allerdings noch Arbeit vor uns, besonders bei den Soft-Reifen, mit denen wir heute Probleme hatten, um die bestmögliche Leistung zu erzielen."
"Die wichtigste Sache, an der wir über Nacht arbeiten werden, ist das Gleichgewicht auf den Soft-Reifen und die Optimierung der langen Läufe."
Schließlich schloss er: "Die Strecke ist heikel wegen der Kornbildung, es gibt hier ein Risiko, wegen des glatten Asphalts und der sehr schnellen Kurven. Wir werden versuchen, die Reifen zu schützen und das Gleichgewicht des Autos so einzustellen, dass wir hier erfolgreich sein können."
Yuki Tsunoda hingegen beendete den Tag als Neuntschnellster, zwei Zehntel hinter seinem Teamkollegen in einer Session, in der die Differenzen bei Einzelrunden sehr gering waren. Der japanische Fahrer konnte allerdings nicht mit seiner Rennpace beeindrucken und war durchschnittlich acht Zehntel langsamer als sein Teamkollege.