Williams-Teamchef James Vowles war von der Leistung mehrerer Teams in Barcelona „beeindruckt“, betonte jedoch zugleich, dass sich die Hackordnung erst zu einem späteren Zeitpunkt herauskristallisieren werde. „Es ist ein Shakedown, daher kann ich Ihnen nicht viel darüber sagen, was gerade passiert“, sagte Vowles in einem Gespräch mit einer ausgewählten Gruppe von Medien, darunter GPblog.
„Allerdings bin ich sehr beeindruckt von einigen von euch, wie ihr es geschafft habt, euch in Teile der Strecke hineinzuschleichen. In dieser Hinsicht wirklich gut gemacht von einigen von euch,“ führte der Teamchef fort und verwies damit auf mehrere Journalisten und Fans, die trotz der Sicherheitsmaßnahmen rund um die Strecke, die den Test privat halten sollten, dennoch Bildmaterial und Rundenzeiten erlangten.
Obwohl Williams nicht am Wintertest in Barcelona teilnahm, hatte das Team Mitarbeiter vor Ort. „Ja, ich habe Leute vor Ort und Angehörige des Teams dort. Es wird für keinen von euch eine Überraschung sein, aber ich denke tatsächlich, wir sind für eine gute Meisterschaft aufgestellt.“
Vowles lobt Mercedes und Red Bull
Laut Vowles legte Mercedes einen besonders starken Start hin. „Ich denke, Mercedes macht es gut, direkt aus der Box heraus nach dem Zeitplan zu laufen, den sie angekündigt haben; die Menge an Kilometern, die sie abspulen wollten, ist von Beginn an sehr beeindruckend“, erklärte er.
Er lobte auch
Red Bull Racing, gerade wegen der Größe der Herausforderung mit ihren eigenen Antriebseinheiten.
„Aber ebenso Red Bull: Angesichts der Tatsache, dass sie aus dem Nichts eine Antriebseinheit entwickelt haben – das darf man wirklich nicht unterschätzen – haben sie bei der Anzahl der absolvierten Runden einen brillanten Job gemacht“, betonte Vowles.
Williams-Teamchef James Vowles - Foto: RacePictures
Ferrari gehört nach Ansicht des Williams-Teamchefs ebenfalls in diese Gruppe.
„Und schließlich Ferrari – genau dasselbe. Wieder einmal ziemlich beeindruckend von Anfang an.“ Zugleich warnte der Brite davor, den Rundenzeiten in Spanien zu viel Bedeutung beizumessen. „Die Zeiten in Barcelona werden weitgehend irrelevant sein. Erst in Bahrain wird man wirklich anfangen, es zu sehen.“
Williams selbst nahm in dieser Woche nicht am Vorsaisontest teil, nachdem das Team zuvor angekündigt hatte, dass es bei der Entwicklung des neuen Autos zu Verzögerungen gekommen sei.
Das Team aus Grove konzentriert sich nun vollständig auf einen späteren Shakedown und die Tests in Bahrain.