Martin Brundle glaubt nicht, dass Max Verstappen in zehn Jahren noch in der Formel 1 sein wird, obwohl er noch keine 30 ist. „Er liebt sein GT-Racing, er liebt sein Simracing, er liebt alle möglichen Dinge. Ich glaube nicht, dass er in einem Jahrzehnt noch dabei sein wird.“
- Martin BrundleBrundle sieht Verstappen langfristig aus der Formel 1 aussteigen
Im Gespräch mit Sky Sports ist der ehemalige F1-Fahrer und heutige Kommentator der Ansicht, dass die Signale, die Verstappen in den vergangenen Monaten gesendet hat, auf eine langfristige Zukunft außerhalb der Formel 1 hindeuten – insbesondere angesichts seines zunehmend stärkeren Engagements in anderen Rennkategorien.
„Alles, was Max sagt ... ich finde, er ist so leicht zu lesen. Er ist völlig ungefiltert. Er ist so: ‚Ich bin nicht für die lange Strecke dabei. Ich bin nicht hier, um Rekordmarken in den Meisterschaftstabellen zu jagen. Ich mache das so lange, wie ...‘ Er hat schon mehr Geld als Gott, also wird das nicht ausschlaggebend dafür sein, ob er Spaß daran hat oder nicht.“
Er fügte schließlich hinzu: „Er liebt sein GT-Racing, er liebt sein Simracing, er liebt alle möglichen Dinge. Daher glaube ich nicht, dass er in einem Jahrzehnt noch dabei sein wird.“
Verstappen erklärt, warum er nie eine Rallye-Karriere wie Vater Jos anstreben wird
Der vierfache Weltmeister erklärte als Gast im Podcast Up To Speed, dass ihn Rallye zwar fasziniert, das damit verbundene Gefahrenniveau ihn jedoch letztlich davon abhält, es selbst zu verfolgen. Aus seiner Sicht überschreitet die gnadenlose Natur von Rallye-Prüfungen – bei denen ein einziger Fehler bedeuten kann, gegen unbewegliche Hindernisse wie Bäume zu prallen – eine persönliche Sicherheitsgrenze, die er nicht zu akzeptieren bereit ist.
Er wies darauf hin, dass im Gegensatz zur Formel 1, wo die Strecken mit Barrieren ausgestattet sind, die speziell dafür entwickelt wurden, Aufpralle zu absorbieren und die Schwere von Unfällen zu verringern, Rallye Risiken birgt, die sich weit weniger kontrollierbar anfühlen. Aus diesem Grund betrachtet er es trotz seiner Bewunderung für die Disziplin als ein Risikoniveau, das er schlicht nicht einzugehen beabsichtigt.