Fred Vasseur hat bei der Bewertung der Leistungen der Scuderia Ferrari bei den Vorsaisontests in Barcelona eine abwägende Herangehensweise gewählt.
„Bahrain wird viel repräsentativer sein als diese Woche.“
- Fred Vasseur Der 57-Jährige, der mit F1.com sprach, verzichtete darauf, den erzielten Rundenzeiten zu viel Bedeutung beizumessen, und erklärte, dass der Fokus nun darauf liege, die während des Shakedowns gesammelten Daten auszuwerten.
„Ich denke, nächste Woche sind wir wieder daheim, und es wird sehr intensiv, wenn wir alles, was wir in den letzten paar Tagen gesammelt haben – alle Daten und all die Verbesserungen, die wir vornehmen müssen – durchgehen. Außerdem haben wir noch zahlreiche offene Themen, die wir vor Bahrain angehen müssen, wo wir zwei Sessions mit jeweils drei Tagen haben“, erläuterte Vasseur.
Der Ferrari-Teamchef betonte, dass die Sessions in Bahrain ein klareres Bild von der Leistungsfähigkeit des Autos liefern würden als das, was in Barcelona zu sehen war.
Fred Vasseur - Foto: Race Pictures
„Wie üblich wird es sehr intensiv, weil es direkt vor dem ersten Rennen liegt und wir dann nach Melbourne fliegen. Aber ja, Bahrain wird viel repräsentativer sein als diese Woche“, schloss Vasseur.
Beim in Barcelona organisierten Shakedown steigerte sich das Ferrari-Team im Laufe der Tage kontinuierlich und markierte bislang die schnellste Zeit der Woche, wobei Lewis
Hamilton eine 1:16,348 fuhr – knapp ein Zehntel über der schnellsten Runde von George Russell am Vortag.
Teamkollege
Charles Leclerc war ebenfalls in Reichweite und setzte bei seinen letzten Runs am Freitag eine 1:16,653.
Hamilton lässt sich vom frühen Ferrari-Tempo nicht beeindrucken
Der siebenfache Weltmeister wies jedoch auf die optimistische Stimmung innerhalb des Ferrari-Teams hin, die seiner Ansicht nach entscheidend sein wird, damit die Mannschaft im Laufe der Saison einen bedeutenden Schritt nach vorne macht.