Mattia Binotto hat die Motorprobleme, mit denen Audi während der Tests in Barcelona konfrontiert war, als „nicht dramatisch“ bezeichnet. „Wir hatten mehrere Probleme, kleine, nichts Dramatisches.“
- Mattia BinottoDer Italiener, der Audis F1-Projekt leitet, zeigte sich insgesamt zufrieden mit den Fortschritten des Teams und betonte die Bedeutung der drei Testtage für den deutschen Rennstall.
„Ich finde, es ist großartig. Wir sind alle sehr, sehr glücklich. Es ist ein fantastisches Projekt, daran glauben wir alle. Es ist ein Projekt, dem wir uns alle verschrieben haben, aber wir wissen auch, dass wir noch viel aufbauen und viel wachsen müssen. Aber nochmals: Diese drei Tage — oder fünf Tage — drei Tage Fahrbetrieb waren sehr, sehr wichtig. Ich denke, wir liegen insgesamt gut im Plan, gemessen daran, wo wir uns auf unserer Reise befinden,“ erklärte Binotto gegenüber F1.com.
In Bezug auf die Zuverlässigkeitsprobleme seines Teams wählte Binotto einen deutlich nüchterneren Ansatz und bezeichnete sie als klein und nicht dramatisch.
Mattia Binotto - Foto: Audi Revolut F1 Team Content Hub
„Zuverlässigkeit ist immer sehr kritisch, aber wir hatten mehrere Probleme, kleine, nichts Dramatisches. Ich denke, es gibt erneut viel positiven Schwung nach vorn,“ schloss er.
Das Audi-Team musste einen Großteil seiner drei Testtage aufgrund von Problemen mit der Antriebseinheit unterbrechen, wobei sowohl
Gabriel Bortoleto als auch Nico Hülkenberg zu unterschiedlichen Zeitpunkten während ihrer Sessions auf Schwierigkeiten stießen. Beide Fahrer konnten jedoch am letzten Testtag in Barcelona beträchtliche Laufleistung absolvieren.
Binotto nennt entscheidenden Audi-Vorteil gegenüber Red Bull
Der 56-Jährige wies in seiner Einschätzung darauf hin, wie die Schlüsselpersonen innerhalb des Teams einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem österreichischen Rennstall bieten.