Toto Wolff hat ein Update zur Vertragsverlängerung von George Russell bei Mercedes gegeben und erklärt, warum das deutsche Team bei seinen Fahrern einen kürzeren Vertragsansatz verfolgt. Nach dem Großen Preis der Niederlande gab
Wolff bekannt, dass Mercedes 2026 mit Andrea Kimi Antonelli und Russell weitermachen würde, nach einer hektischen Zeit, in der Max Verstappen oft mit einem Wechsel zum deutschen Team in Verbindung gebracht wurde.
Der Vertrag mit beiden Fahrern muss jedoch noch bekannt gegeben werden, obwohl Wolff klarstellte, dass keine 'große Ankündigung' zu erwarten sei, da die Entscheidung ein 'No-Brainer' sei.
Nach dem FP1 für den Großen Preis von Italien verriet der österreichische Teamchef, Principal und CEO gegenüber Sky Sports, warum Mercedes sich immer dafür entschieden hat, kurzfristige Verträge an ihre Fahrer zu vergeben.
Ein längerfristiger Vertrag würde Fahrer nicht 'schneller machen'
"Wir haben uns nicht immer für sehr lange Verträge entschieden und es kurz gehalten. Das Längste, was wir gemacht haben, ist ein Zwei-Jahres-Vertrag mit der Option, so ist es das Mercedes-Muster."
Nichtsdestotrotz hätte Russell's Zukunft schon letztes Jahr geklärt sein können, aber nicht nach Wolff, der trotz der Anerkennung des enormen Drucks, unter dem die Mercedes-Fahrer immer stehen, betont, dass ein längerer Vertrag sie nicht 'schneller machen' sollte.
"Wir waren bei einem 1+1 [Vertrag] und das ist traditionell das, was wir gemacht haben."
"Die Fahrer stehen unter enormem Druck. Wenn ein Fahrer sagt, er wäre schneller mit einem Zwei-Jahres-Vertrag, dann ist diese Denkweise nicht richtig."