Laut einigen Gerüchten ist der Leiter der Aerodynamik, Jason Somerville, bereit, die FIA nur wenige Monate vor dem Inkrafttreten der Regeländerungen für 2026 zu verlassen.
Wie Autoracer berichtet, wird Somerville voraussichtlich nach einer geschätzten sechsmonatigen Gardening Leave eine neue Rolle bei Cadillac übernehmen. Der amerikanische Gigant wird im nächsten Jahr sein Formel-1-Debüt als elftes Team der Meisterschaft geben.
Der Wechsel hat im Fahrerlager für einige hochgezogene Augenbrauen gesorgt, da der FIA-Ingenieur zu den am besten informierten Persönlichkeiten im Sport gehört — jemand, der von Beginn an, über die Entwicklung hinweg und bis hin zur nun fast finalen Form, praktisch an den neuen Regeln mitgearbeitet hat.
Somerville bringt einen umfangreichen Lebenslauf mit. Ende der 90er Jahre stieg er erstmals als Aerodynamiker bei Williams in die Formel 1 ein und blieb dort bis 2003. Anschließend stieg er bei Toyota Motorsport fast sieben Jahre lang in der Hierarchie auf und wurde schließlich stellvertretender Leiter der Aerodynamik.
Rendering des F1-Autos 2026 durch die FIA - Bild: FIA
Von 2010 bis 2011 arbeitete er bei Lotus als Projektleiter Aerodynamik, bevor er zu Williams zurückkehrte, wo er bis 2017 als Leiter der Aerodynamik blieb — eine Rolle, die er später bis 2022 auch für die Formel 1 selbst innehatte.
Sein Wechsel zur FIA erfolgte im Februar 2022, erneut in derselben Funktion. Derzeit ist noch unklar, welche Position er bei Cadillac übernehmen wird.
Perez fährt historischen Cadillac-TPC, während schwarze Ferrari-Lackierung zurückkehrt
Letzte Woche
kehrte der mexikanische Fahrer erstmals seit seinem Abschied von Red Bull im vergangenen Jahr auf die Strecke zurück und spulte in Imola in einem TPC-Test im Ferrari SF-23 wertvolle Kilometer ab — diesmal in einer ungewöhnlichen komplett schwarzen Lackierung.
Obwohl keine konkreten Rundenzeiten veröffentlicht wurden, soll der Mexikaner am Donnerstag 93 Runden und am Freitag weitere 91 Runden absolviert haben — alles unter den Augen von Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon und Teammanager Peter Crolla. Beide Tage sollen reibungslos verlaufen sein, sogar Boxenstopp-Übungen waren drin.
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