George Russell ist der Ansicht, dass in Extremsituationen wie im Fall von McLaren in Las Vegas weiterhin eine harte Linie notwendig ist. „Ich denke leider, hier braucht es Nulltoleranz, einfach um die Dinge zu vereinfachen“
- George RussellWie weithin bekannt, wurden beide McLarens in Las Vegas wegen einer Abnutzung des Skid-Blocks von weniger als einem Millimeter disqualifiziert – eine Entscheidung, die einen großen Schlag in der Meisterschaft bedeutete und Max Verstappen erlaubte, mit Nachdruck in den Titelkampf zurückzukehren.
Als Antwort auf die Aussagen von Andrea Stella, der vor der Verhängung drastischer Maßnahmen wie Disqualifikationen mehr Spielraum forderte, argumentierte der Mercedes-Pilot, dass es keinen Interpretationsspielraum geben sollte.
„Ich denke, es muss Nulltoleranz gelten,“ sagte der Brite gegenüber GPblog. „Er hat recht, dass die Strafe nicht im Verhältnis zum Vergehen steht, aber das gilt genauso für Untergewicht, wie ich es vor zwei Jahren hatte.“
George Russell - Foto: Race Pictures
Er fügte hinzu: „Wo zieht man die Grenze? Track Limits – wenn du um einen halben Zentimeter drüber bist, bist du neben der Strecke, du hast nicht eine halbe Sekunde gewonnen. Ich denke leider, hier braucht es Nulltoleranz, einfach um die Dinge zu vereinfachen.“
Russell schlägt „Schlüssellösung“ zur Behebung der FIA-Steward-Kontroversen vor
Zuletzt haben einige Entscheidungen der Stewards – etwa die Strafe gegen Oscar Piastri in Brasilien – für reichlich Diskussionen im Fahrerlager gesorgt und sogar unter den Fahrern Wellen geschlagen.
Nach Ansicht des Mercedes-Piloten bestünde die einzige konkrete Lösung, die die Kontroversen beseitigen oder zumindest deutlich verringern könnte, darin,
jedes Wochenende ein festes Gremium sportlicher Stewards einzusetzen, statt „Freiwilligen, die in bestimmten Rollen so große Macht ausüben.“GPblogs neuestes F1-Paddock-Update
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