Red-Bull-Teamchef und CEO Mekies fasste die Wettbewerbsfähigkeit des RB22 nach den beiden Testeinsätzen in Bahrain zusammen.
"Die Kilometerleistung, die wir über die neun Tage mit Rollouts und Tests absolviert haben, ist respektabel"
- Laurent MekiesWährend fast alle Teams davon absahen, der reinen Performance nachzujagen, war die Laufleistung einer der auffälligsten Aspekte über die sechs Testtage vom 11. bis 20. Februar hinweg.
Große Erwartungen gab es auch rund um das Debüt der neuen Red Bull-Ford-Antriebseinheit, die von Beginn an eine starke Zuverlässigkeit zeigte. Der DM01 rangierte bei den Motorenherstellern in Bezug auf die durchschnittlich absolvierten Runden an zweiter Stelle, mit 368 Runden — nur 20 weniger als Mercedes, das allerdings zwei weitere Teams beliefert.
"Nach zwei Wochen Testfahrten in Bahrain können wir stolz darauf sein, was wir im Vergleich zu den etablierten Motorenherstellern erreicht haben," kommentierte Mekies.
"Die Kilometerleistung, die wir über die neun Tage mit Rollouts und Tests absolviert haben, ist respektabel. Wie ich bereits gesagt habe, ist das wirklich bemerkenswert und ein Zeugnis all der vielen Arbeitsstunden, die die Kolleginnen und Kollegen im Werk geleistet haben.''
Mit Blick auf die Performance ist der Franzose der Meinung, dass ein klares Bild erst in Melbourne entstehen wird. Er fügte hinzu, dass noch viel Arbeit vor ihnen liege, um für das erste Rennen der Saison vollständig bereit zu sein.
"Selbst mit all unserer Technologie und unseren Simulationswerkzeugen wird jeder erst nach dem Qualifying am Samstag im Albert Park eine teilweise Vorstellung von der Hackordnung entlang der Boxengasse bekommen.''
"Dann geht es ins Rennen. Wir wissen, dass sehr viel harte Arbeit vor uns liegt, um auf dem Niveau zu sein, das wir anpeilen. Das ist unser nächster Berg, den es zu erklimmen gilt, und wir alle werden ihn gemeinsam als ein Team besteigen."
Verstappen lobt Red Bulls Fortschritte, warnt aber: „Noch Arbeit vor Melbourne“
Der Niederländer blickte auf den letzten Wintertest in Bahrain zurück. Im Red-Bull-Lager herrscht Optimismus nach einem reibungslosen Einstand der neuen Antriebseinheit, auch wenn er betonte, dass noch erhebliche Arbeit bevorsteht.
Der Niederländer bezeichnete die Woche als positiven Ausgangspunkt und erklärte, dass er das geplante Programm vollständig absolvieren konnte, wodurch das Team eine große Menge an Daten zur Analyse sammeln konnte. Er fügte hinzu, dass die Vorbereitungen auf den Bahrain-Test so stark wie möglich gewesen seien und lobte das Team für die Arbeit, die sie in ihre aktuelle Position gebracht habe.