Charles Leclerc blickte auf die Tests in Bahrain zurück, nachdem er über alle sechs Testtage hinweg die schnellste Runde gesetzt hatte. „Was die Performance angeht, ist es weiterhin schwierig zu verstehen, wo wir wirklich stehen, weil die Teams ihre wahre Form verbergen.“
- Charles LeclercLeclerc fasst den SF-26 zusammen, nachdem er in den Bahrain-Tests das Maß der Dinge gesetzt hat
Der Monegasse absolvierte in den letzten zwei Stunden des dritten Tages mehrere Runs im Qualifying-Stil und
senkte dabei schrittweise seine Bestmarke auf 1:31,992 — die einzige Runde unter der 1:32er-Grenze — und lag damit acht Zehntel vor der zweitschnellsten Zeit, die am Vortag von Kimi Antonelli aufgestellt worden war.
Hinzu kam die beeindruckende Zuverlässigkeit der neuen
Ferrari-Antriebseinheit sowie ein SF-26, der offenbar auf Anhieb gut funktioniert. Ein klares Bild der wahren Kräfteverhältnisse wird jedoch letztlich erst Melbourne liefern.
„Der Testtag verlief sehr reibungslos, wir haben unser Programm durchgezogen und alles getestet, was wir geplant hatten“, sagte Leclerc am Ende von Tag 3. „Was die Performance betrifft, ist es weiterhin schwierig zu verstehen, wo wir wirklich stehen, weil die Teams ihre wahre Form verbergen. Deshalb ist es wichtig, sich nicht zu sehr auf die Rundenzeiten zu konzentrieren und sich auf das erste Rennen vorzubereiten.''
„Wir werden Schritt für Schritt vorgehen und versuchen zu verstehen, wie wir das Maximum aus unserem Auto herausholen können. Wir haben eine Menge Daten zu analysieren, bevor wir in Melbourne ankommen, und wir werden sehen, wie die Dinge laufen, sobald wir dort sind.“
Ferrari schockt die Konkurrenz in Bahrain mit phänomenalem Heckflügel-Design
Ferrari stellte am zweiten Testtag in Bahrain eine innovative Heckflügel-Lösung vor und sorgte damit aufgrund der Art und Weise, wie sich das Element im Geradeauslauf-Modus verdreht, bei den Rivalen für Aufsehen.
Die Ingenieure in Maranello entwickelten ein Design, bei dem die DRS-Aktuatoren nicht mehr wie üblich im Zentrum des Hauptprofils positioniert sind, sondern in die Endplatten des Heckflügels integriert wurden – mit zwei separaten Mechanismen. Die Lösung wurde nur in der Morgensession eingesetzt und ist seitdem nicht mehr zu sehen gewesen.