Es wird erwartet, dass Red Bull heute in Barcelona nicht fährt, nachdem Isack Hadjar spät am zweiten Tag verunfallt ist. Gestern gab
Max Verstappen sein offizielles Debüt im RB22 und teilte sich die Strecke nahezu ausschließlich mit Charles Leclerc – sowohl bei trockenen als auch bei nassen Bedingungen –, bevor er am Nachmittag an seinen Teamkollegen übergab.
Der Franzose jedoch übernahm nach starkem Regen am Morgen eine knifflige Strecke
und verunfallte in den Schlussminuten der Session, was seinen Tag vorzeitig beendete.
Da nach heutigem Tag noch zwei weitere Testtage zur Verfügung stehen, hat sich das in Milton Keynes ansässige Team dafür entschieden, sich Zeit zu nehmen, um den Schaden am RB22 vollständig zu beurteilen – zumal Ersatzteile nur begrenzt verfügbar sind.
Während Hadjar bereits anderthalb Testtage absolviert hat, steht dem viermaligen Weltmeister noch ein voller Fahrtag bevor, der voraussichtlich entweder morgen oder am letzten Testtag am Freitag stattfinden wird.
Foto: Red Bull Content Pool
Lawson gibt ein „sehr positives“ frühes Urteil zum neuen Red Bull–Ford-Motor ab
Der Barcelona-Test von Red Bull hat bisher viele positive Ergebnisse geliefert, trotz eines späten Zwischenfalls von Isack Hadjar, der bislang als einzig nennenswerter Rückschlag heraussticht. Das neue Red Bull Powertrains-Projekt, entwickelt in Zusammenarbeit mit Ford, hat ansonsten einen starken Eindruck hinterlassen.
Allein am ersten Tag spulte die neue Antriebseinheit 195 Runden ab und lag damit nahezu exakt auf dem Niveau der von Mercedes und Ferrari gefahrenen Distanz — ein Punkt, den Liam Lawson bei seiner Einschätzung der frühen Einsätze schnell hervorhob.