Red Bull erhält zusätzliche Unterstützung von Ford bei entscheidenden Motorkomponente für 2026

18:57, 03 Jan
Aktualisiert: 11:50, 04 Jan
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Die Zusammenarbeit zwischen Red Bull Powertrains und Ford erweist sich als umfangreicher als ursprünglich geplant.
„Womit wir nicht gerechnet hatten und was für uns anfangs keine Priorität hatte, war der Verbrennungsmotor.“
- Mark Rushbrook
Während die amerikanische Marke ursprünglich vorhatte, sich hauptsächlich auf die elektrische Komponente des neuen Motors für 2026 zu konzentrieren, ist Ford nun auch in die Entwicklung des Verbrennungsmotors eingebunden.
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Laut Ford-Performance-Direktor Mark Rushbrook änderte sich das im Laufe der Zeit, unter anderem aufgrund einer neuen strategischen Ausrichtung innerhalb des Unternehmens.
Ursprünglich sollte sich Ford auf die elektrische Seite der F1-Antriebseinheit konzentrieren, einschließlich Batterie und Software.
„Das war hauptsächlich die Liste, und das ist sicherlich geliefert worden. Aber womit wir nicht gerechnet hatten und was für uns anfangs keine Priorität hatte, war der Verbrennungsmotor,“ erklärt er gegenüber Motorsport.com.
Max Verstappen wird 2026 mit einem Red Bull Ford Powertrains-Motor fahren - Foto: RacePictures
Max Verstappen wird 2026 mit einem Red Bull Ford Powertrains-Motor fahren - Foto: RacePictures
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Ford auch tief in den Verbrennungsmotor involviert

Dieser Wandel entsprang Änderungen in Fords eigener Produktstrategie für Straßenfahrzeuge. Während der Hersteller zuvor hauptsächlich auf Elektrifizierung setzte, möchte das Unternehmen nun den Verbrennungsmotor parallel zu Hybrid- und Elektromodellen weiterentwickeln. Dadurch wurde es logisch, dass Ford sich auch stärker am Verbrennungsmotor von Red Bull beteiligt.
Rushbrook sagt, dass Ford täglich Komponenten für den neuen F1-Verbrennungsmotor herstellt.
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„Als wir am elektrischen Teil arbeiteten und sahen, was beim Verbrennungsmotor geschah, erkannten wir eine Möglichkeit, uns zu beteiligen und beizutragen,“ erläutert er.
Rushbrook betont, dass Fords zusätzliche Beteiligung nicht darauf zurückzuführen sei, dass Red Bull Probleme hatte. Er erklärt, dass die Zusammenarbeit der beiden Ingenieursteams das Projekt voranbringen könne.
„Es war nicht unbedingt so, dass etwas fehlte, aber wenn die technischen Köpfe zusammenkommen und an bestimmten Dingen arbeiten, hören sie etwas mit oder werden gefragt: Was würde Ford in dieser Situation tun? Und da konnten wir sagen: Wir können tatsächlich helfen – und wir konnten zu diesem Teil beitragen.“
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Später in diesem Monat werden die neuen Formel-1-Antriebseinheiten erstmals auf der Strecke des Circuit de Barcelona-Catalunya getestet. Der Test, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, soll zeigen, wo die Red Bull Ford-Antriebseinheit im Vergleich zur Konkurrenz steht.

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