Ralf Schumacher gegen den Strich bei Bewertung des McLaren-Tausches in Monza

8:03, 10 Sep 2025
Aktualisiert: 8:27, 10 Sep 2025
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Ralf Schumacher äußert sich zum viel diskutierten Positionstausch, den McLaren Oscar Piastri in der Schlussphase des italienischen GP befahl.
Mehr als zwei Tage sind seit dem Ende des italienischen GP vergangen, dennoch bleiben die späten Ereignisse zwischen den beiden McLarens in Monza ein wichtiges Gesprächsthema.
Wie allgemein bekannt ist, wies das papayafarbene Team Oscar Piastri an, seine Position an seinen Teamkollegen zurückzugeben, obwohl Norris nicht wegen eines Untergriffs, sondern aufgrund eines langsamen Boxenstopps, der dem Briten wertvolle Zeit kostete, voraus lag. All dies geschieht, während die beiden in einem engen Titelkampf verstrickt sind, in dem jeder einzelne Punkt entscheidend sein könnte.
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Dennoch befolgte der Australier den Team-Befehl von der Boxenmauer und gab die goldene Gelegenheit auf, seinen Vorsprung in der Fahrermeisterschaft auf +37 auszubauen, während noch acht Rennen vor uns liegen.
Viele hinterfragten die Entscheidung, aber Ralf Schumacher - ebenfalls auf dem Backstage Boxengasse Podcast von Sky Deutschland zum Thema gefragt - glaubt, dass McLaren nichts Ungewöhnliches getan hat.
Norris und Piastri nach dem italienischen GP
Norris und Piastri nach dem italienischen GP

Schumacher ist mit McLarens Entscheidung in Monza einverstanden

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''Ja sowieso ich habe auch gar nicht verstanden dass es diskutiert wurde ich weiß auch gar nicht wo da das problem liegt," sagte er bezüglich der Team-Anweisung.
''Man hat sich darauf geeinigt im letzten jahr auf so eine herangehensweise im team es sind immer noch die gleichen fahrer im letzten jahr hat oskar piastri wirklich profitiert weil letztendlich war das team, sagen wir mal, Oskar war da vorne, er hätte nicht vorbeifahren können, Norris macht den Undercut unbewusst, fährt vor ihm raus und fährt weg. Und hat aber dann sich natürlich auf Nachfrage, um es mal so auszudrücken, daran gehalten."
Laut dem Deutschen haben sowohl das Team als auch der Fahrer die Situation bestmöglich gehandhabt: ''Diesmal war es ja noch ganz anders. Es war ja wirklich nicht seine Schuld, es war die Teamschuld und deshalb finde ich das selbstverständlich."
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Schließlich fügte er hinzu: ''Also von dem her alles richtig gemacht, auch Oskar. Und das ist halt das Schöne mit dem Team, what goes around comes around. Das ist genauso, wenn ich meinen Teamkollegen mal durchlasse in der Strategie, weil ich gerade ein Reifenproblem habe oder irgendwas oder ich habe den Unterboden kaputt gemacht, finde ich das eben auch selbstverständlich. Und muss auch sagen, von McLaren super umgesetzt."
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