Oscar Piastri rechnet in diesem Jahr mit einem ganz anderen Großen Preis von Australien, insbesondere in Bezug auf die Energierückgewinnung im Vergleich zu den vergangenen Saisons. „Ich denke, auf bestimmten Strecken werden wir deutlich stärker durch das Harvesting limitiert sein als hier.“
- Oscar PiastriIm Gespräch mit
GPblog gab der
McLaren-Pilot zu, mit einem ganz anderen Ablauf zu rechnen, insbesondere nach seinen Simulator-Erfahrungen, und fügte hinzu, dass dies je nach Strecke variieren könne.
„Nach den Simulatorläufen, die ich gemacht habe, ist es sehr anders. Ich denke, auf bestimmten Strecken werden wir deutlich stärker durch das Harvesting limitiert sein als hier“, erklärte Piastri.
„Je nachdem, wo man sein Optimum setzt, muss man nicht viel Super-Clip oder viel Lift-and-Coast machen, während man in Melbourne, wenn man gar nichts davon machen will, sehr schnell ohne Energie dastehen würde.“
Oscar Piastri in Bahrain – Foto: Race Pictures
Der Australier führte fort und hob hervor, wie die Energierückgewinnung je nach Streckenlayout variieren wird. Als Beispiel nannte er die Jeddah Corniche, eine Strecke, die sich als besonders herausfordernd erweisen könnte.
„Auch hier hängt es einfach vom Layout der Strecke ab. Jeddah ist ein weiteres Beispiel — Orte, an denen mehrere Geraden durch schnelle Kurven verbunden sind, wo es sehr schwierig ist zu rekuperieren. Dort werden die größten Auffälligkeiten auftreten. Es wird also große Unterschiede geben, aber man kann wiederum auch vieles anpassen“, fügte er hinzu.
„Wir haben hier bei Kurve 12 gesehen: Man kann sie definitiv zu einer richtigen Kurve machen, wenn man will, und es ist deutlich härter als im letzten Jahr. Aber im Moment ist vieles gewissermaßen festgelegt, bevor man ins Auto steigt. Man kann es unterwegs ändern, aber es ist etwas anders, weil man es nicht nur über das Gaspedal, sagen wir, managt. Melbourne wird, denke ich, ganz anders aussehen und für uns alle eine Herausforderung sein, da bin ich mir sicher“, schloss er ab.
Oscar Piastri – Foto: Race Pictures
Die neuen F1-Regelungen haben dazu geführt, dass die Fahrer ihren Fahrstil anpassen, insbesondere an die Anforderungen der Rennstrecken und vor allem an die neue Antriebseinheit, die zu gleichen Teilen aus Verbrennungsmotor und Batterieleistung besteht.
Diese Änderungen haben weitgehend unterschiedliche Reaktionen der Fahrer hervorgerufen, wobei
Max Verstappen die neue Fahrzeuggeneration besonders scharf kritisiert hat.Norris kritisch gegenüber den neuen Regelungen
Zuvor hatte Piastris Teamkollege Lando
Norris überraschend eine Kehrtwende vollzogen und Verstappen in Bezug auf die neuen Regeln zugestimmt.
Der Weltmeister von 2025 gab zu, dass sich die neue Fahrzeuggeneration sehr anders anfühlt als das, was er gewohnt ist, und stimmte damit Verstappens Einschätzung zu.