Guenther Steiner hat eine vorsichtige Einschätzung dazu abgegeben, was trotz des verblüffenden Tempos bei den Tests von der Scuderia Ferrari zu erwarten ist. „Man weiß nie so genau, wo sie stehen.“
- Guenther SteinerDer ehemalige Haas-Teamchef gab zu, wie schwierig es sein kann, vorauszusagen, was von Ferrari zu erwarten ist, und beschrieb das Team aus Maranello als eine ständige Herausforderung.
„Ferrari ist Ferrari, würde ich sagen. Man weiß nie so genau, wo sie stehen. Sie sind vorne mit dabei, aber sind sie ganz an der Spitze? Das war bei Ferrari schon immer das Problem“, erklärte Steiner gegenüber Sports.de.
Der 60-Jährige dämpfte die Erwartungen weiter und betonte, dass er sicher sei, dass der italienische Rennstall zu den schnellsten Teams gehört. Mit dem richtigen Auto glaubt er, dass
Charles Leclerc die Fahrerweltmeisterschaft gewinnen kann.
Lewis Hamilton und Charles Leclerc - Foto: Race Pictures
„Man sieht, dass das Auto gut ist. Sie gehören zu den Top Vier. Ich bin sicher, Charles Leclerc will Weltmeister werden, und wenn das Auto dazu in der Lage ist, wird er sehr hart kämpfen, um diese Meisterschaft endlich wieder für Ferrari nach Hause zu bringen.“
Das Ferrari-Team hat sich bisher als das schnellste im Feld erwiesen: Das springende Pferd fuhr sowohl beim Shakedown in Barcelona als auch in Bahrain die Bestzeiten, wobei
Lewis Hamilton und Leclerc jeweils die Maßstäbe setzten.
McLaren-Chef nennt Ferrari als eines der zu schlagenden Teams
Zuvor hatte
McLaren-Teamchef Andrea Stella Ferrari als einen der Favoriten für die neue Saison ausgemacht.
Der 54-Jährige stufte in seiner Einschätzung der Hackordnung das italienische Team gemeinsam mit Mercedes als führendes Duo vor dem ersten Saisonrennen ein. Stella ergänzte, dass McLaren zu den Top-Vier zählt, komplettiert von Red Bull Racing.