Oscar Piastri hat die Details hinter seinem gescheiterten F1-Debüt mit Alpine offengelegt und damit weitere Einblicke in die Saga gegeben, die ihn letztlich zu McLaren führte. „Ich wusste irgendwie, dass das eine ziemlich große Geschichte werden würde“
- Oscar PiastriWas zunächst wie eine unkomplizierte Beförderung wirkte, entwickelte sich rasch zu einer der außergewöhnlichsten Vertragssagas der jüngeren Formel-1-Geschichte. Alpine bestätigte öffentlich, dass Piastri, damals Reservefahrer, 2023 in ein Stammcockpit aufrücken würde, um die Lücke zu füllen, die durch Fernando Alonsos überraschenden Wechsel zu Aston Martin entstanden war.
Doch innerhalb weniger Stunden brach die Erzählung in sich zusammen. Piastri ging in den sozialen Medien auf Distanz zur Bekanntgabe und stellte unmissverständlich klar, dass er keinem Deal mit Alpine zugestimmt habe und in der folgenden Saison nicht für das Team fahren werde.
Die Pattsituation eskalierte zu einem formalen Rechtsstreit, in dessen Verlauf das CRB nach Prüfung der Beweislage entschied, dass Alpine keinen gültigen Vertrag vorweisen konnte, wodurch Piastri faktisch freie Verhandlungen ermöglicht wurden. Die Entscheidung ebnete ihm den Weg, bei McLaren zu unterschreiben, wo er schließlich sein F1-Debüt für die Saison 2023 sicherte.
Im Gespräch mit Lawrence Barretto im Off The Grid-Podcast sprach der Australier offen über diese berüchtigte Phase: „Ich wusste irgendwie, dass das eine ziemlich große Geschichte werden würde. Es gab Gründe dafür; es war nicht einfach nur ich, der der Welt mitteilen wollte, dass ich nicht fahre.“
„Ich blicke heute sicherlich mit einem gewissen Schmunzeln darauf zurück. Damals war es definitiv nicht so lustig. Es ging offensichtlich vor das CRB. Die Dinge sprachen für mich, aber das war trotzdem ein weiterer ziemlich angespannter Moment.“
Piastri fügt seiner Bilanz nach bitterer Titelpleite einen unerwünschten Rekord hinzu
Oscar Piastri erlitt in einer ohnehin schmerzhaften Saison 2025 einen weiteren bitteren Rückschlag und verstärkte damit die Enttäuschung, den Weltmeistertitel an seinen eigenen Teamkollegen verloren zu haben.
Der Australier hatte den Meisterschaftsstand über weite Teile der Saison kontrolliert, übernahm bereits in Saudi-Arabien die Führung und blieb bis Mexiko an der Spitze, wo er schließlich Platz eins abgeben musste. Diese Serie erstreckte sich über 15 Grands Prix — eine der längsten Phasen, in denen ein Fahrer eine Meisterschaft angeführt hat.
Diese beeindruckende Statistik kehrte sich am Ende gegen ihn, denn sie bescherte Piastri einen unerwünschten Rekord.
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