Gabriel Bortoleto’s erster Heim-Grand-Prix in Brasilien dauerte nicht einmal eine einzige Runde. "Ich bin einfach traurig, weil ich heute nicht fahren und ein wenig von der Pace zeigen konnte, von der ich überzeugt war, dass wir sie haben."
- Gabriel BortoletoDas brasilianische Nachwuchstalent hatte gehofft,
einen heftigen Crash in der letzten Runde des Sprints wiedergutzumachen, doch sein Auto war vollständig zerstört. Dadurch konnte er nicht einmal am Qualifying teilnehmen, da die Reparaturen zu lange gedauert hätten, um ihn rechtzeitig wieder auf die Strecke zu bringen.
Sein Heim-Grand-Prix dauerte jedoch nicht einmal eine Runde: Nachdem er von Lance Stroll eingeengt wurde, geriet er ins Gras und prallte anschließend erneut in die Barrieren — wenn auch deutlich weniger heftig als beim Vorfall am Vortag.
Im Gespräch mit den Medien nach dem Rennen gab Bortoleto zu: "Hartes Wochenende. Ein Wochenende zum Vergessen und Nach-vorne-Schauen. Ich nehme das Positive mit, dass mein ganzes Land hinter mir stand, die Brasilianer."
Der Brasilianer war bereit, die Verantwortung für ein Wochenende zu übernehmen, das größtenteils durch den schweren Sprint-Crash entgleist war und den weiteren Verlauf seines Wochenendes prägte.
"Ich bin einfach traurig, weil ich heute nicht fahren und ein wenig von der Pace zeigen konnte, von der ich glaube, dass wir sie hatten. Das rührt von mir her, von meinem Vorfall im Sprint, der dazu geführt hat, dass ich das Qualifying nicht fahren konnte. Also werde ich hier der Erste sein, der streng mit sich selbst ist."
"Ich glaube, es ist eine Konsequenz von Dingen, die früher am Wochenende passiert sind. Natürlich schmerzt es mehr, weil es mein Heimrennen ist, aber am Ende ist es nur ein weiteres Wochenende. Wir hatten so viele gute, aber auch schlechte."
Abschließend sagte er: "Ich kann nichts daran ändern. Ich muss einfach weitermachen, die Dinge analysieren, aus meinen Fehlern lernen und beim nächsten Mal wieder angreifen."
Sauber fällt im Kampf um Platz sechs in der Konstrukteurswertung zurück
Obwohl Nico Hülkenberg das Rennen in den Top 10 beenden konnte, bescherte das Doppel-Punkteresultat der beiden Racing Bulls auf den Plätzen sieben und acht dem italienischen Team wichtige Zähler in der Konstrukteurswertung.
Im Kampf um Platz sechs liegt RB nun bei 82 Punkten, Aston Martin bei 72, Haas dank Oliver Bearmans sechstem Platz bei 70, während Sauber auf 62 Punkte zurückgefallen ist.
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