Kimi Antonelli zeigte Mitgefühl für Charles Leclerc nach dem Zwischenfall in Kurve 1, der das Rennen des Monegassen beim Großen Preis von Brasilien beendete. Dem jungen Italiener gelang es, dank eines Abprallers am SF-25, einen eigentlich unvermeidlichen Dreher zu verhindern, nachdem er frontal von
Oscar Piastri getroffen worden war, sodass er das Rennen ohne größere Probleme fortsetzen konnte.
Der Mercedes-Pilot beendete das Rennen schließlich auf Platz zwei und profitierte von der Strafe gegen den Australier nach dem Crash in der Anfangsphase. Diese warf Piastri auf Rang fünf zurück und kostete ihn wertvolle Punkte im Titelkampf gegen seinen Teamkollegen,
der nun mit nahezu einem gesamten Rennvorsprung bei noch drei ausstehenden Läufen die Gesamtwertung anführt.Im üblichen Cool-down-Raum nach dem Rennen, beim Ansehen der Wiederholungen des Vorfalls, scherzte Rennsieger Lando Norris zu Antonelli, er solle Leclerc danken, dass er noch größeren Ärger verhindert habe, worauf der Italiener nur mit einem schlichten „Armer Kerl“ antwortete.
Rennkommissare erklären, warum Piastri beim Brasilien-GP bestraft wurde
Der Vorfall in Kurve 1 nach dem Neustart wurde zu einem der Hauptgesprächsthemen des Grand Prix. Die Rennkommissare verhängten gegen Piastri eine Zehn-Sekunden-Strafe, die sich als herber Rückschlag für seine Titelchancen erwies.
Der Australier war mit der Entscheidung der Kommissare nicht einverstanden und argumentierte, er könne nicht einfach verschwinden und Antonelli habe die Kurve genommen, als wäre niemand sonst dort —
ein Punkt, den auch Leclerc nach dem Rennen hervorhob.GPblogs aktuelles F1-Paddock-Update
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