Der Teamchef von Sauber, Jonathan Wheatley, hat auf die wachsenden Spekulationen über die Form von Nico Hülkenberg reagiert und darauf bestanden, dass der erfahrene Fahrer trotz der ständigen Unterlegenheit gegenüber seinem Teamkollegen Gabriel Bortoleto nicht in der Krise ist. Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto während des Grand Prix von Großbritannien. Foto: RacePictures.
,,Gabriel fährt auch schnell und wenn einer von ihnen die Runde richtig hinbekommt, wird einer den anderen in der Qualifikation schlagen.‘‘
- Jonathan Wheatley“Diese Frage wird mir jetzt immer öfter gestellt. Ich persönlich glaube nicht, dass es hier ein grundsätzliches Problem gibt,” sagte Wheatley nach dem Rennen in Baku.
“Nico ist ein enormer, erfahrener und schneller Rennfahrer und viele, viele Male wurde er nur um ein Tausendstel, ein Hundertstel unterboten. Es ist nicht immer eine große Sache. Ich denke ehrlich gesagt, es ist nur vorübergehend. Gabriel fährt auch schnell und wenn einer von ihnen die Runde richtig hinbekommt, wird einer den anderen in der Qualifikation schlagen.”
Bortoleto hat in dieser Saison starke Fortschritte gezeigt. Einschließlich der Sprint-Shootouts führt er im Qualifying-Duell gegen Hülkenberg mit 13-7 und hat begonnen, ihn auch in den Rennergebnissen zu überholen. Dies schmälerte Hülkenbergs Führung auf 10-9, einschließlich der Sprintergebnisse.
Beim Großen Preis von Aserbaidschan, einem schwierigen Auftritt für Sauber insgesamt, beendete Bortoleto das Rennen als Elfter knapp außerhalb der Punkte, während Hülkenberg auf dem 16. Platz ins Ziel kam, was die jüngste Beständigkeit des Neulings verdeutlicht.
Wheatley spielte die Ergebnisse herunter und deutete an, dass die Streckenkenntnis eine Rolle gespielt haben könnte. “Gabriel war sicherlich auf einer Reihe von Strecken, die er besser kennt. Bei Nico denke ich nicht, dass es etwas Großes zu überwinden gibt. Er wird es einfach zusammenbringen,” sagte er und betonte, dass Hülkenbergs Erfahrung und Tempo unverändert bleiben.
Sauber bereit für Audi-Umgestaltung in der F1 2026
Trotz alledem,
ist Wheatley überzeugt, dass Sauber alle richtigen Schritte unternimmt, um sich auf die kommende Umgestaltung in
Audi im nächsten Jahr vorzubereiten.
Mit Mattia Binotto als CTO und COO und Wheatley in seiner Rolle als Teamchef hofft der deutsche Hersteller, sich den großen Namen an der Spitze anzuschließen, wobei der Italiener 2030 als Frist für den ersten Meisterschaftsversuch des Teams festgelegt hat.
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