Helmut Marko und Red Bull haben offiziell beschlossen, getrennte Wege zu gehen, doch der 82-jährige Österreicher warnt, dass Max Verstappen dem Team ebenfalls den Rücken kehren könnte, falls eine zentrale Bedingung nicht erfüllt wird. Helmut Marko beschloss zu gehen, nachdem er den Ausgang des F1-Fahrertitels 2025 verloren hatte. Foto: RacePictures.
Eine über zwei Jahrzehnte andauernde, prägende Ära ist zu Ende gegangen, nachdem Marko seine Entscheidung kommunizierte, Red Bull nach Verstappens Titel-Niederlage 2025 gegen Lando Norris zu verlassen.
Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung blickte der ehemalige Chef-Motorsportberater des in Milton Keynes ansässigen Teams auf die erfolgreiche Zeit zurück, die er und der Niederländer gemeinsam bei Red Bull verbrachten – eine Phase, die vier aufeinanderfolgende Fahrertitel und zwei Konstrukteursmeisterschaften einbrachte.
„Sicherlich sein erster Sieg in Barcelona mit 17 Jahren und dann auch der erste Sieg mit Honda auf dem Red Bull Ring sowie sein erster Weltmeistertitel 2021 oder das Regenrennen in Brasilien“, sagte Marko über die Momente, die aus der Zusammenarbeit mit Verstappen herausstachen.
„Es gibt so viele Momente und positive Leistungen von Max. Es ist unglaublich, wie er immer reifer und präziser wurde", fügte Marko hinzu.
Marko enthüllt Verstappens ausschlaggebende Bedingung
Auf die Frage, ob Verstappen – den Marko förderte und für dessen minderjährige F1-Premiere 2015 er sich stark gemacht hatte – Red Bull ebenfalls verlassen könnte, beruhigte Marko zwar, dass es keinen Anlass zur Sorge vor einem vorzeitigen Abgang des Niederländers gebe, brachte jedoch eine zentrale Bedingung ins Spiel, deren Nichterfüllung zu einem sofortigen Abschied vom Team führen könnte.
„Nein. Max will nicht nur Erfolg haben, sondern er will Erfolg in einer harmonischen Umgebung haben. Wenn er das nicht mehr hat, dann hört er vom einen auf den anderen Tag auf. Aber dafür ist er jetzt noch viel zu jung", schloss er.
Verstappen und Red Bull brauchen Ricciardos „Okay“
Die FIA wird Fahrern ab der nächsten Saison erlauben, ihre Startnummern zu ändern, und Verstappen ist daran interessiert, die frühere Nummer „3“ von Daniel Ricciardo zu übernehmen. Um dies zu tun, benötigt er jedoch die Zustimmung des Australiers.
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