Helmut Marko hat behauptet, dass Max Verstappen 2025 Weltmeister geworden wäre, wenn Christian Horner früher entlassen worden wäre. „Hätten wir das früher getan, hätten wir dieses Jahr übrigens schneller wieder die Kurve gekriegt.“
- Helmut MarkoIn einem Interview betonte der 82-Jährige,
der kürzlich das Red Bull Racing Team verlassen hat, dass das Team aufgrund der enttäuschenden Leistungen auf der Strecke handeln musste. Er fügte hinzu, dass Verstappen sich die Fahrer-Weltmeisterschaft 2025 gesichert hätte, wenn Horners Abschied früher erfolgt wäre.
„Wir mussten etwas tun, weil unsere Performance auf der Strecke hinterherhinkte. Hätten wir das früher getan, hätten wir dieses Jahr übrigens schneller wieder die Kurve gekriegt, und Max wäre Weltmeister geworden. Davon bin ich absolut überzeugt“, sagte Marko gegenüber De Telegraaf.
Der ehemalige Red Bull Racing-Berater Helmut Marko – Foto: Race Pictures
In seiner scharfen Einschätzung des ehemaligen Red-Bull-Teamchefs bekräftigte Marko, dass mehrere ihm zugeschriebene Aussagen während Horners Zeit beim Team in Milton Keynes erfunden gewesen seien.
„Aber die letzten Jahre mit Horner waren nicht angenehm. Es wurden schmutzige Tricks gespielt. Erinnern Sie sich daran, dass ich in der Sergio-Pérez-Ära gesagt hätte, Mexikaner seien weniger fokussiert als Niederländer oder Deutsche? Das war erfunden, vielleicht sogar von ihnen,“ fügte er hinzu.
Als weiteres Beispiel für solche erfundenen Aussagen ergänzte Marko:
„So wie ich angeblich 2024 gesagt habe, dass unsere Motorenentwicklung hinter dem Zeitplan liege und wir daher Ford als Sponsor verlieren würden. Das habe ich nie gesagt, aber Horner wollte das nutzen, um mich zu suspendieren. Weil Max in Dschidda eingesprungen ist, ist es nicht dazu gekommen.“
Max Verstappen und Christian Horner – Foto: Race Pictures
Horner erlebte nach mehr als zwei Jahrzehnten beim Red-Bull-Team ein unrühmliches Ende, nachdem ihm wenige Tage nach dem Großen Preis von Großbritannien die Tür gezeigt wurde.
Die Entlassung des 52-Jährigen erfolgte vor dem Hintergrund eines Leistungsabfalls bei Red Bull sowie anderer Vorkommnisse abseits der Strecke, die angeblich das Team beeinflussten.
Wolff bewertet Horners Abgang
Zuvor hatte Mercedes-Teamchef Toto Wolff erklärt, dass Horners machtorientierte Natur zu seinem Abgang bei Red Bull beigetragen habe.
Der Österreicher hob die machtbewahrenden Tendenzen des Briten als entscheidend für mehrere Vorfälle hervor, die schließlich zu seiner Entlassung führten.
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