Max Verstappen hatte keinen guten Freitag. Im zweiten freien Training fuhr er seine schnellste Runde des Tages und wurde Fünfter. Yuki Tsunoda lag nur drei Zehntel dahinter auf dem siebten Platz, doch Helmut Marko war nicht sofort von dem japanischen Fahrer beeindruckt. Tsunoda hatte bisher eine herausfordernde Saison. Seit seinem Debüt für
Red Bull Racing in Japan hat er sein volles Potenzial nicht konstant gezeigt. In der Gesamtwertung liegt er auf dem achtzehnten Platz mit 10 Punkten, während
Verstappen 187 hat, was den Niederländer vorerst auf den dritten Platz in der Meisterschaft platziert.
Der japanische Fahrer hatte auch mehrere bemerkenswerte Rückschläge. Früher in dieser Saison erlitt er einen schweren Unfall im Qualifying für den Großen Preis von Emilia-Romagna und schaffte es häufig nicht in die Q1 — zuletzt kurz vor der Sommerpause in Ungarn.
Helmut Marko und Yuki Tsunoda
Markos Meinung zu Tsunodas Leistungen
Die Top-Ten-Platzierung, die Tsunoda im zweiten freien Training auf dem
Circuit Zandvoort erzielte, könnte daher als positiv betrachtet werden.
Als er jedoch in Gegenwart von GPblog darauf angesprochen wurde, deutete Marko an, dass er nicht sofort beeindruckt sei: ''Warten wir ab bis zum Qualifying.''
Anschließend wurde der Berater von Red Bull gefragt, welche Auswirkungen der Unfall in Imola auf den Japaner hatte.
Der Teamkollege von Verstappen hätte nach diesem Vorfall einige Zeit mit einer älteren Version des RB21 fahren müssen, was seine Leistung möglicherweise nicht verbessert hat. “Das stimmt,” sagte Marko dazu.
''Die meisten Rennen war er nicht auf der gleichen Spezifikation, aber hauptsächlich durch seinen Unfall in Imola waren wir sehr knapp an Teilen. In Ungarn war es näher, aber leider waren wir dort nicht konkurrenzfähig, so dass er in Q1 ausgeschieden ist. Aber die Tendenz geht vorwärts,'' schloss der Österreicher ab.